Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen
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Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

medioPass – mit 1 Karte über 40 Bibliotheken nutzen

«Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt» (Jorge Luis Borge). – Für Kundinnen und Kunden der Bibliotheken am rechten Seeufer wird dieses «Paradies» mit dem medioPass um ein Vielfaches grösser und bunter.

Vierzehn Bibliotheken des Bezirks Meilen und des angrenzenden Zürcher Oberlands sind am 1. Mai 2022 dem bereits bestehenden medioPass-Verbund beigetreten. Damit können ihre Benutzerinnen und Benutzer mit ihrem bisherigen Abonnement automatisch und kostenlos das Angebot aller angeschlossenen Bibliotheken benützen.

Die Vorteile sind vielfältig. Sollte in der Stammbibliothek ein dringend benötigtes Buch für einen Vortrag oder für einen Lesezirkel nicht verfügbar sein, kann mit dem medioPass auf eine Verbundbibliothek ausgewichen werden. Oder man wohnt in der einen und arbeitet in einer anderen Gemeinde. Mit nur einer Karte können nun Medien in beiden örtlichen Bibliotheken ausgeliehen werden.

Im Verbundkatalog des Kantons Zürich (www.bibliotheken-zh.ch) sind alle angeschlossenen Bibliotheken aufgelistet. Jede der Bibliotheken hat ihren eigenen Charakter, sei es durch den Standort, eine besondere Einrichtung oder durch einen Themenschwerpunkt. Mit dem medioPass macht es Spass, die reiche Bibliothekslandschaft zu entdecken. Die Verbundbibliotheken geben gerne weitere Auskünfte und freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

Folgende Bibliotheken des Bezirks Meilen und des angrenzenden Zürcher Oberlandes bieten seit 1. Mai 2022 den medioPass an: Egg, Erlenbach, Gossau, Herrliberg, Hombrechtikon, Küsnacht, Männedorf, Maur/Aesch/Ebmatingen, Meilen, Mönchaltorf, Oetwil a. See, Stäfa, Uetikon a. See, Zollikon/Zollikerberg

Gemeinde unterstützt Ersatzbau «Heim Rütibühl» der Martin Stiftung

Seit über 125 Jahren hat die Martin Stiftung einen festen Platz im Bezirk Meilen und bietet in Erlenbach, Herrliberg, Stäfa sowie individuell in weiteren Gemeinden vielfältige Wohn-, Arbeits- und Tagesstrukturplätze für über 170 erwachsene Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung an. Zentrales Ziel ist es, den Menschen Geborgenheit und ein sinnerfülltes Leben in einem sicheren Umfeld zu ermöglichen. In Herrliberg plant die Martin Stiftung einen Ersatzbau für das ehemalige Heim Rütibühl. Die projektierten Kosten belaufen sich auf 25,9 Mio. Franken, wovon die Martin Stiftung knapp einen Drittel, nämlich 7,7 Mio. Franken, mit Spenden finanzieren muss. Deshalb ist die Martin Stiftung mit einem Unterstützungsgesuch an den Gemeinderat Meilen gelangt. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung von Anfang Mai beschlossen, den Neubau «Heim Rütibühl» mit einem einmaligen Beitrag in der Höhe von Fr. 50’000.– zu unterstützen.

Zürcher Spitalplanung 2023, Stellungnahme der Gemeinde

Mit der Spitalplanung 2023 will der Kanton Zürich auch zukünftig eine bedarfsgerechte, qualitativ hochstehende und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung im Bereich der stationären Leistungen sicherstellen. Von Mitte März bis Mitte Mai 2022 wird eine breite Vernehmlassung durchgeführt, zu der auch die Gemeinde Meilen eingeladen wurde. Der Gemeinderat Meilen begrüsst in seiner Stellungnahme das Verbleiben des Spitals Männedorf auf der Liste.

Gleichzeitig zeigt er sich erfreut über die Neuaufnahme der Privatklinik Hohenegg auf die Liste. Der Gemeinderat ist allerdings nicht einverstanden, dass der Leistungsauftrag Patientinnen und Patienten ab Alter 65 ausschliesst; es gibt durchaus auch ältere Personen mit depressiven, Angst- und psychosomatischen Erkrankungen, die nicht in hochspezialisierten geriatrischen Stationen behandelt werden müssen. Gerade im Bezirk Meilen mit seiner Demografie, die im Alterssegment über 65 Jahre einen hohen Anteil aufweist, ist das und die wohnortnahe Versorgung zu berücksichtigen.

Weiterführung des Programms «Sauberes Meilen»

Seit dem Frühjahr 2014 sind Asylsuchende aus Meilen jeweils von anfangs Mai bis Ende September am Wochenende und an Feiertagen frühmorgens unterwegs und säubern Plätze und Anlagen von Abfall, der liegengeblieben ist. Sie werden dabei von der ORS Service AG begleitet, welche für die Betreuung und Integration von Asylsuchenden in Meilen zuständig ist.

Das Beschäftigungsprogramm «Sauberes Meilen» stand in den vergangenen Jahren Asylsuchenden und vorläufig aufgenommenen Personen offen. Neu sollen nun auch Schutzbedürftige aus der Ukraine mit Ausweis S teilnehmen können. Damit erhalten auch nicht erwerbstätige Personen die Möglichkeit einer sinnvollen Tätigkeit, entschädigt mit einer kleinen Motivationszulage.

Gemäss Rückmeldungen aus der Bevölkerung wird die Aktion «Sauberes Meilen» geschätzt. Das Programm wird deshalb dieses Jahr und im kommenden Jahr weitergeführt. Über eine mögliche Fortsetzung ab 2024 wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Behindertengerechter Ausbau Bushaltestelle Rebbergstrasse Richtung Bahnhof Herrliberg-
Feldmeilen

Gemäss gesetzlichen Vorgaben sollen Behinderte, die in der Lage sind, den öffentlichen Raum autonom zu benützen, auch Dienstleistungen des öffentlichen Verkehrs autonom beanspruchen können.

Im Frühjahr 2021 ist die seeseitige Haltekante «Rebbergstrasse Süd» im Zusammenhang mit den Werkleitungsarbeiten der Infrastruktur Zürichsee AG behindertengerecht umgebaut worden. Die bergseitige Haltekante «Rebbergstrasse Nord» erfüllt die gesetzlichen Anforderungen für eine behindertengerechte Haltestelle bis jetzt jedoch noch nicht. Aus diesem Grund plant die Gemeinde im Sommer 2022 den behindertengerechten Ausbau der bergseitigen Bushaltestelle Rebbergstrasse in Richtung Bahnhof Herrliberg-Feldmeilen. Das Projekt liegt nach § 16 und § 17 Strassengesetz ab dem 13. Mai 2022 während 30 Tagen öffentlich in der Tiefbauabteilung der Gemeinde Meilen auf.

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