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Die Umstellung auf das «Prima»-Label ist geglückt

Die Verwaltung der Genossenschaft Landi Mittlerer Zürisee (LMZ) präsentierte an ihrer Generalversammlung erfreuliche Zahlen. Die Umstellung aller Lebensmittelläden auf das Prima-Label ist abgeschlossen, und bereits im ersten ganzen Betriebsjahr konnten alle wegfallenden Rückvergütungen kompensiert werden.

Der Jahresrechnung stimmte die Generalversammlung ebenso zu, wie einer Anpassung der Statuten. Erika Aeberli wurde nach 16 Jahren Mitwirkung aus der Verwaltung verabschiedet.

Präsident Peter Schlumpf begrüsste 75 Genossenschafterinnen und Genossenschafter zur 150. Generalversammlung. Er zeigte sich sehr erfreut, dass die Generalversammlung im Jubiläumsjahr wieder physisch durchgeführt werden konnte, zumal mit der Statuten-Revision und einem Umbaukredit zwei Diskussionsgeschäfte auf der Traktandenliste standen.

Mehr Unternehmergeist

Die LMZ ist als Genossenschaft in den Genossenschaftsverbund mit der Fenaco eingebunden. Vor drei Jahren entscheid sich die Verwaltung, auf das Label «Prima» umzustellen, das den einzelnen Genossenschaften mehr Freiheit in der Gestaltung ihres Sortiments gibt, ohne auf die Zusammenarbeit mit der Fenaco zu verzichten. Die Gestaltungsfreiheit hat allerdings ihren Preis. Einerseits fallen Vergütungen beim Einkauf weg, und andererseits muss die LMZ ein eigenes Sortiment mit verschiedenen Lieferanten verhandeln. Diese unternehmerische Komponente haben Geschäftsleitung und Verwaltung erfolgreich genutzt. Die fehlenden Vergütungen konnten im Geschäftsjahr 2021 vollumfänglich kompensiert werden.

Zweckbestimmung revidiert

Die Revision der Genossenschaftsstatuten führte erwartungsgemäss zu einigen Diskussionen. Eine zentrale Rolle spielt die Zweckbestimmung einer Genossenschaft. Die neue Formulierung nimmt die Entwicklungen der letzten Jahre auf und verankert insbesondere den Erwerb, die Verwaltung und den Verkauf von Immobilien.

Neu enthalten die Statuten ein Antragsrecht zugunsten der Genossenschafterinnen und Genossenschafter, aber auch eine Altersbegrenzung für Mitglieder der Verwaltung. Wer älter als 70 Jahre ist, kann sich nicht mehr in die Verwaltung wählen lassen. Damit soll junger Unternehmergeist in der Verwaltung gefördert werden. Mit der Erhöhung des Nominalwerts pro Anteilschein auf Fr. 1000 wird die Eintrittsschwelle in die Genossenschaft erhöht. Damit soll die Identifikation mit den Zielen und dem Selbstverständnis der Genossenschaft steigen. Die Versammlung stimmte der Statutenrevision mit grosser Mehrheit zu

Kredite und Wahlen

Schliesslich genehmigte die Generalversammlung zwei Kreditanträgen der Verwaltung. Für die Erhöhung des Nominalwerts zulasten der Reserven der Genossenschaft wurde ein Kredit von Fr. 385’000 bewilligt. Für den Umbau der Lebensmittelfiliale in Uetikon im kommenden Jahr bewilligte die Versammlung einen Kredit von Fr. 550’000. Die Verwaltungsmitglieder Reto Alig und Heinrich Bolleter, Meilen sowie Andreas Hauser, Herrliberg und Sandra Matthys, Forch wurden von der Generalversammlung für die Amtsdauer 2022 bis 2026 gewählt. Als neues Mitglied wurde Karolina Kuprecht, Meilen, für vier Jahre gewählt. Im Amt ebenfalls bestätigt wurde Präsident Peter Schlumpf. Dieser schloss die Versammlung mit dem Hinweis auf die festliche Jubiläums-Generalversammlung am 17. Juni 2022.

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