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Bootsbrand in Meilen

Kurz nach halb vier ging bei der Stützpunktfeuerwehr Meilen die Meldung ein, ein Boot stehe in Flammen. Es kam zu einem Grosseinsatz der Blaulichtorganisationen. Mehrere Boote sind komplett ausgebrannt. Es entstand Sachschaden in Millionenhöhe.

Aus noch ungeklärten Gründen geriet am Samstagnachmittag in Meilen im Bootshafen von Boesch auf Höhe der Migros ein Boot in Brand. Das Feuer griff auf weitere Boote über – mehr als zehn standen innert kürzester Zeit in Vollbrand. Die sehr schnell ausgerückte Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf umliegende Wohnhäuser verhindern und den Brand, der eine kilometerweit sichtbare Rauchwolke mit sich brachte, schnell unter Kontrolle bringen. «Wir waren beim Schumbel und hatten eine grössere Übung. So konnten wir noch schneller vor Ort sein als üblich», sagt Philipp Büchele, Leiter Bevölkerungsschutz der Feuerwehr Meilen. Die Meldung ging um 15.39 Uhr ein, etwa drei Minuten später waren erste Einsatzkräfte vor Ort.

Wegen der grossen Rauchentwicklung entschied die Feuerwehr, die Migros, die auf der anderen Strassenseite des Brandortes liegt, komplett zu evakuieren. «Der Schutz der Bevölkerung steht immer an oberster Stelle, wir wollten verhindern, dass noch mehr Menschen zu Schaden kommen», begründet Büchele diesen Entscheid. Beim Brand verletzten sich drei Personen, eine von ihnen musste zur Untersuchung ins Spital gebracht werden.  Gemäss Kantonspolizei handelt es sich um leichte bis mittelschwere Verletzungen. Zusätzlich wurden mehrere Personen wegen der Einatmung von Rauch von der Sanität untersucht und betreut. Die genaue Anzahl ist nicht bekannt.

Neben etwa 40 Feuerwehrleuten der Stützpunktfeuerwehr Meilen standen rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Uetikon-Männedorf im Einsatz. Mitglieder der Feuerwehr Oetwil übernahmen den Verkehrsdienst. Eingesetzt wurden zwei Tanklöschfahrzeuge (TLF), ein Universallöschfahrzeug (ULF), eine Autodrehleiter (ADL), mehrere Personentransportfahrzeuge (PTF) und Rettungsfahrzeuge der Sanität. Gemeinsam mit dem Seerettungsdienst wurde zum Schutz der Umwelt zudem rund um den Brandplatz im Wasser eine Ölsperre errichtet.

Neben den Feuerwehren und dem Seerettungsdienst standen diverse Mitglieder der Polizei, der Sanität und Mitglieder der Gebäudeversicherung Zürich im Einsatz.

Es entstand Sachschaden in Millionenhöhe.

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