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Zwei Punkte aufs Konto

Am 14. Dezember trafen sich die Seedamen zum letzten Spiel in diesem Jahr. Mit den Gegnerinnen, den Albis Foxes, hatten sie noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen.

  • Lena Letonja greift an. Foto: zvg

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Leider zogen die Spielerinnen der SG Meilen/Stäfa bei der letzten Begegnung einen schlechten Tag ein und verloren das Spiel eindeutig. Somit war der Vorsatz klar: Anknüpfen an die über weite Strecken hervorragende Leistung des Spiels gegen den HC Dietikon-Urdorf und die Punkte zu Hause behalten.

Mit dieser Vorgabe und voller Motivation starteten die Seedamen ins Spiel. In der Verteidigung wurde von Anfang an zugepackt und wurden die Lücken geschlossen. Durch das Verwerten der Torchancen im Angriff hatten sich die Seedamen nach knapp zehn Minuten Spielzeit einen Zwei-Tore-Vorsprung erspielt. 

Nach einem Timeout des gegnerischen Trainers drehten die Gegnerinnen nun jedoch mehr auf und fanden einige Lücken in der Abwehr der Seedamen, weshalb das Heimteam die Führung zwischenzeitlich abgeben musste. Auch im Angriff fand der Ball, trotz schön herausgespielten Aktionen, den Weg nicht mehr so leicht an der Torfrau der Albis Foxes vorbei ins Tor, was zur Pause einen Spielstand von 8:11 zur Folge hatte.

Das Trainerduo fand daher klare Worte in der Kabinenansprache. Die Konzentration wieder finden und im Angriff mehr laufen ohne Ball. Nur so konnten die Gegnerinnen geschlagen werden. Der Wille der Seedamen, diesen Match für sich zu entscheiden, war spürbar, und so gelang es Cindy Sagarino gleich nach 27 Sekunden der zweiten Halbzeit, einen Treffer für die Seedamen zu erzielen. Dies war der Startschuss zu einer der besten zweiten Halbzeiten, welche die Seedamen bisher gespielt haben.

Dank einer tollen Leistung der Abwehr und der Torfrau Sophie Münch gelang den Gegnerinnen in den ersten 16 Minuten der zweiten Halbzeit lediglich ein Tor! Plötzlich schien alles zu klappen, was die Seedamen umsetzen wollten. Dies sogar, als beide Teams mit nur fünf Feldspielerinnen spielen mussten. Möglicherweise hatten hier die Seedamen den Vorteil, dass das 5-gegen-5-Spiel im Training eher gespielt wird als 6 gegen 6. 

In der Verteidigung standen die Seedamen nun noch kompakter und kämpften miteinander, sodass die Gegnerinnen den Ball mehrere Male neben das Tor oder in die Hände der Verteidigung warfen, was von den Seedamen dankend in Einzelgegenstösse umgewandelt wurde. Von diesen traf Lena Letonja ganze elf, sieben davon innert 20 Minuten der zweiten Halbzeit. In den letzten Minuten des Spiels sah es so aus, als spielte nur noch ein Team auf dem Platz. Dies auch dank der tollen Stimmung, welche die Bank und die Fans machten.

Und so endete das Spiel nach 60 Minuten und einem letzten Tor mit der Schlusssirene von Andrina Meisser mit einem Schlussstand von 29:18. 

Somit können die Seedamen noch zwei Punkte auf ihrem Konto verbuchen und beenden die Hauptrunde auf dem 4. Platz. Nun werden die Gruppen neu gemischt, und es wird um den Ligaerhalt im neuen Jahr gespielt. 

xeiro ag