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Zentralschweizer Fischsuppe

Am ersten August muss es nicht immer Cervelat und Büürli sein! Wie wär’s zur Abwechslung mit einer rahmigen und doch leichten Fischsuppe mit viel Gemüse?

  • Auch im Zürichsee gibt es verschiedene Fischarten wie Felchen oder Saiblinge, die sich für die Zentralschweizer Suppe bestens eignen. Fotos: Antonio Husar

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Die Suppe aus einheimischen Fischen wird besonders sämig und nahrhaft dank den vier darin enthaltenen Eigelben – man muss nur darauf achten, dass sie nicht zu heiss wird, weil das Eigelb sonst gerinnt. 

Unser Rezept der Woche stammt aus dem Kochbuch «Alpe-Chuchi Zentralschweiz» von Anna Husar aus dem WeberVerlag. Das Buch umfasst 75 einheimische Rezepte aus Luzern, Altdorf, Schwyz, Weggis, Nidwalden, Obwalden, Uri, Gersau und dem Entlebuch. Die Fischküche spielte in der Alpenregion immer eine wichtige Rolle für die Bevölkerung – in den Gebieten, wo man Fische nicht selber fangen konnte, waren sie eher ein Luxusprodukt. 

Zentralschweizer Fischsuppe

Zutaten für 4-6 Portionen

50 g Zwiebeln

25 g Lauch

75 g Karotten

75 g Wirsing

75 g Knollensellerie

1,5 l Fischbouillon

350 g Fischfilets (z.B. Felchen oder Saiblinge)

4 Eigelb

50 ml Vollrahm

Butter

Schnittlauch, fein gehackt

Salz

Pfeffer

Zubereitung

Zwiebeln fein hacken, anderes Gemüse putzen, eventuell schälen und in dünne Streifen schneiden. 

Butter in einem Topf erhitzen und Gemüse darin kurz andünsten. Mit Fischbouillon ablöschen und alles zugedeckt halbweich bzw. weich kochen.

In der Zwischenzeit die Fischfilets in Streifen schneiden. In die Suppe geben und ca. 2-3 Minuten darin gar ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Rahm verquirlen. Einige Löffel heisse Suppe beigeben und verrühren. Alles zurück in den Suppentopf giessen und kurz vors Kochen bringen, aber nicht mehr kochen, sonst gerinnt das Eigelb.

Die Suppe mit Schnittlauch abschmecken und servieren.

 

xeiro ag