Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Wieder parat für die Schnellsten

Die Meilemer Sportanlagen Allmend haben schon Spitzenleistungen gesehen: Swiss Meetings mit internationalen Grössen und kantonale Meisterschaften fanden auf ihnen statt.

  • Sportanlage Allmend Meilen

    Links die abgeschliffene Tartan-Rundbahn, rechts die Weitsprunganlage. Foto: Gabi Urech

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Damit das so bleibt, wurden auf der Allmend seit letztem Oktober umfangreiche Sanierungs- und Renovationsarbeiten ausgeführt. Erneuert wurde die gesamte Rundbahn, die Diskusanlage wurde – da nicht mehr regelkonform – neu gesetzt, es gab einen neuen Kugelstossring und hinter den Toren auf dem Hauptrasenfeld neue Fangnetze. 

Zertifikat ist mehr als eine Formsache

Ab dem 10. Juni dürfen die Sportler auf der Allmend also auf einer topaktuellen, vom Schweizer Leichtathletikverband neu zertifizierten Anlage trainieren und Wettkämpfe bestreiten. Dank der Homologierung – der amtlichen Beglaubigung, dass alles regelkonform ist – sind sogar offiziell anerkannte Rekorde möglich. Wobei das Zertifikat seitens Verband alles andere als eine Formsache ist: «Wenn man das Reglement für die Zertifizierung sieht, wird einem fast schlecht», lacht Gabi Urech vom Leichtathletikclub Meilen. Möglicherweise gebe es sogar noch zusätzliche Auflagen, die erfüllt werden müssen.

Neue Bewilligung gilt fünf Jahre

Die Renovation und der Ersatz alter Anlagen, für welche die Gemeinde alles in allem rund 360'000 Franken an Kosten erwartet, war unter anderem deshalb nötig, weil die Allmend nur noch bis Ende 2016 für Wettkämpfe genehmigt war. Die neue Bewilligung wird nun wieder für fünf Jahre ausgesprochen. Neben der Möglichkeit, interessante Wettkämpfe auszutragen, bringt die neue Anlage den Sportlern auch mehr Komfort: «Nur als Beispiel: Der alte Tartan-Belag der Bahn war knallhart, was für die Läufer eine grosse Belastung darstellte», erklärt Gabi Urech. Einige Reparaturen waren allein deshalb erforderlich, damit auf der Allmend weiterhin sicher «gespörtelt» werden kann.

Kids Cup und schnällschte Meilemer

Neben dem LCM musste auch der Fussballclub während der Bauzeit Einschränkungen hinnehmen. Weil der Haupt-Trainingsplatz fehlte, mussten sich alle – inklusive LCM – den Kunstrasenplatz teilen, was teilweise zu kürzeren Trainings führte. 

Nach dem ersten Wettkampf vom 10. Juni, einem Q-Wettkampf mit 250 Jugendlichen, folgen eine Woche später «de schnällschti Meilemer» und der UBS Kids Cup; es sind noch Startplätze zu vergeben.

xeiro ag