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Wie ein kostbares Geschenk

Der letzte Sonntag im Kirchenjahr heisst Ewigkeitssonntag und ist in der reformierten Kirche der Erinnerung an die Verstorbenen gewidmet.

  • Für jeden Verstorbenen der reformierten Kirchgemeinde wird eine Kerze entzündet. Foto: Tim Umphreys, unsplash.com

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Das Wort Dietrich Bonhoeffers zur Bedeutung der Erinnerung erweist sich für viele Menschen als wahr: «Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.» 

Im Gottesdienst vom 22. November zünden Konfirmandinnen für jeden im vergangenen Kirchenjahr Verstorbenen der reformierten Kirchgemeinde eine Kerze an. 

Gerade dieses Jahr macht besonders deutlich, dass alle Menschen verletzlich sind und wir sorgfältig darauf achten müssen, niemanden allein zu lassen. Zum Ewigkeitssonntag gehört immer in besonderer Weise auch der Trost der Musik. Der Kantor Ernst Buscagne wird als Solist mit Werken von Bach und Mendelssohn von Barbara Meldau begleitet. Es darf mit je 50 Personen gefeiert werden. Sollten um 9.45 Uhr mehr als 50 Personen anwesend sein, offeriert das Chileteam einen Kafi.

Gottesdienst mit Gedenken der Verstorbenen, Sonntag, 22. November, 9.45 Uhr und 11.00 Uhr, mit jeweils maximal 50 Teilnehmenden, reformierte Kiche Meilen. Pfarrerin Jacqueline Sonego Mettner und Konfirmandinnen.

xeiro ag