Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Weihnachtszelt trotz allem!

Seit 15 Jahren ist das Weihnachtszelt der Stiftung Stöckenweid fixer Bestandteil der Meilemer Adventszeit. Den Organisatorinnen und Organisatoren war klar: Wenn immer möglich, wird es auch in diesem besonderen Jahr 2020 ein Weihnachtszelt geben.

 

  • Hoffentlich macht der Schutzengel einen guten Job, und das Weihnachtszelt kann wie geplant festliche Stimmung in die Adventszeit bringen. Fotos: E. Narr

  • Gruppenbild mit Christbaum: Sarah Ruch, Daniela Kurz und Beatrice Furtlehner (v.l.) sind für den Einkauf und das Einräumen der Waren zuständig.

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«Man kann nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss schauen, welche Wege man einschlagen kann», sagt Eva Narr von der Stöckenweid: «Natürlich ist die Organisation komplizierter als gewohnt und erfordert viel Flexibilität.»

Das eingespielte Team von Einkäuferinnen – sie arbeiten das Jahr durch in der Hauswirtschaft der Stiftung – und «Zeltmeister» Markus Lüthi steht dieses Jahr vor ganz neuen Herausforderungen: Das dreiteilige Zelt muss «coronasicher» gemacht werden, damit am 20. November eröffnet werden kann. 

Mehr Produkte aus der Region

Im Zelt wird es wie gewohnt eine Fülle an Produkten geben, die zum Stöbern einladen, Vorfreude wecken und sich als Weihnachtsgeschenke eignen, für die Familie, für Freunde, aber auch für sich selbst. Der Fokus liegt auf hoher Qualität, Eigenprodukten aus den Werkstätten der Stiftung und Handwerkskunst aus der Region. Kreative Adventsfloristik und frische Weihnachtsleckereien gehören wie üblich dazu. Alles wird stimmungsvoll dekoriert und originell präsentiert. Da im laufenden Jahr keine Messen stattfinden konnten, wurden eher noch mehr Produkte aus dem näheren Umfeld eingekauft als sonst schon, und weil das Angebot stets wechselt, lohnt sich Kommen und Wiederkommen.

Beschränkte Anzahl Kunden im Zelt

Neu ist, dass nur eine bestimmte Anzahl Besucher gleichzeitig im Zelt sein dürfen, und dass eine «Einbahnstrasse» konzipiert wurde, damit die Abstände zwischen den Kunden eingehalten werden können; an deren Ende wird man zur Kasse und anschliessend ins Freie geführt. «Das hatte dann zur Folge, dass die Kasse an einen anderen Ort versetzt wird, und weil alle elektrischen Installationen fix im Holzboden des Zelts montiert sind, mussten wir umbauen», erzählt Eva Narr ein Beispiel für den Zusatzaufwand, der heuer geleistet wird. 

Auch das Café wird offen sein – abgetrennt vom Verkaufsbereich durch eine fast zelthohe Plexiglaswand und mit einem eigenen, seitlichen Eingang. Da auf die Kinderspielecke verzichtet werden muss, ist die Fläche des Cafés grösser, dennoch können wegen der vorgeschriebenen Abstände nicht ganz so viele Gäste aufs Mal bedient werden wie üblich, und um Voranmeldung wird ausdrücklich gebeten (Telefon 043 844 10 68, weihnachts-zelt@stoeckenweid.ch). Grundsätzlich ist aber auch ein Spontanbesuch möglich, wenn es Platz hat. 

Ohne Weihnachtswald und Aussenbar

«Wir hoffen, dass sich die Corona-Vorgaben von Bund und Kanton nun nicht mehr ändern, und dass wir wie geplant eröffnen können», sagt Eva Narr. Eigentlich wäre zusätzlich noch ein Weihnachtswald und darin eine Aussenbar vorgesehen gewesen, wegen der Sitzplatzpflicht ist das nun nicht möglich. Auch der bereits gedruckte Flyer musste eingestampft werden; dass keine Kulturveranstaltungen stattfinden können, war hingegen schon länger klar. Nicht von Corona tangiert ist der Christbaumverkauf ab dem 4. Dezember.

Immer vorher auf die Webseite schauen

Wer das Weihnachtszelt besuchen wird, sollte auf jeden Fall vorab einen Blick auf die Webseite der Stiftung Stöckenweid werfen. Dort sind alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen aufgeschaltet. Eröffnung ist am Freitag, 20. November um 10 Uhr – ohne Feier, um nicht zu viel Publikum aufs Mal anzulocken.

Weihnachtszelt mit Café der Stiftung Stöckenweid, 20. November bis 20. Dezember. Offen Dienstag bis Freitag 10 – 18.30 Uhr, Samstag und Sonntag 10 – 17 Uhr. Montag geschlossen.

www.stoeckenweid.ch

xeiro ag