Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Wasser marsch!

Am 30. und 31. August fanden in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Lichtenstein in den Feuerwehr-Depots Tage und Nächte der offenen Tore statt. Auch die Stützpunkt-Feuerwehr Meilen hat ihre Türen und Tore am vergangenen Freitag für Besucher und Interessenten geöffnet.

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Neben speziellen Attraktionen für die kleinsten Besucher wie einem Gumpi-Zelt oder einer Löschstation, an der die Kinder mit einer Wasserpumpe und einem Schlauch ein Häuschen löschen lernen konnten, standen vor allem die diversen Fahrzeuge und die Verantwortungsbereiche der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Zentrum. Auch die Polizei war mit einem Fahrzeug vor Ort. An jeder Station, bei jedem Fahrzeug, standen Feuerwehrleute, die den Besuchern umfassend Auskunft erteilten. 

Man konnte sich auch in die Fahrzeuge wie zum Beispiel das Tank- und Löschfahrzeug, das Chemiewehr-Auto oder einen Personentransportwagen setzen. Sogar Sirenenknöpfe durften betätigt werden, und die Feuerwehrleute gaben Auskunft über Einsätze, Abläufe und berichteten Wissenswertes zum Feuerwehr-Alltag. 

Immer «allzeit bereit»

Natürlich galt auch am Festtag das Motto «allzeit bereit». Philipp Büchele, Leiter Bevölkerungsschutz bei der Feuerwehr Meilen, erklärte: «Wir sind auch heute selbstverständlich ständig einsatzbereit. Wir haben klar definiert, wer im Ernstfall hier bleibt und wer ausrückt. Zudem haben sowohl wir von der Feuerwehr wie auch vom Rettungsdienst Fahrzeuge so platziert, dass wir sofort losfahren könnten, sollte etwas passieren. Wenn nötig würden wir natürlich auch die ausgestellten Fahrzeuge nutzen. Die Einsatzbereitschaft und die Sicherheit der Bevölkerung gehen auch heute vor.» 

So musste die Feuerwehr Meilen tatsächlich kurz vor dem offiziellen Beginn des Festes wegen eines Brandmeldealarms nach Oetwil am See ausrücken. Ein kleiner Einsatz, wie es sich herausstellte. Es war ein Fehlalarm. Auch während der Veranstaltung galt es für die Feuerwehr noch einmal ernst: Um 19.30 Uhr, mitten im Festbetrieb, ging ein Alarm wegen eines Wasserrohrbruchs in Herrliberg ein. Von diesem Einsatz bekamen die Besucher nur wenig mit, da der Einsatz ohne Blaulicht und Sirene gefahren wurde. 

Sechs neue Interessenten

Ziel der offenen Tore war es, schweizweit über die wichtige Arbeit der Feuerwehr zu informieren, aber auch neue Interessenten für eine Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr zu motivieren. In Meilen hat sich das ausgezahlt. Mindestens sechs neue Interessenten konnten gewonnen werden. Ein Erfolg, weil die Feuerwehr Meilen ständig auf der Suche nach guten Männern und Frauen ist. Anmelden und informieren kann man sich auch jederzeit über das Kontakt-Formular auf www.feuerwehr-meilen.ch. 

Neben vielen Informationen und all den visuellen Eindrücken durfte am Tag der offenen Tore die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. An Festbänken wurde geplaudert, gegessen und getrunken. Ob Würste vom Grill, Chili con Carne oder Glacé zum Dessert, es blieben keine Wünsche offen. Zur Unterhaltung trugen die Auftritte von Bregy & Friends bei, die die Besucher musikalisch unterhielten. 

xeiro ag