Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Unser tägliches Brot

Unter diesem Thema wird das diesjährige ökumenische Erntedankfest zusammen mit allen Ortsparteien und Frauenvereinen gefeiert. Was steckt eigentlich alles dahinter, abgesehen vom Kornanbau bis zur Ernte, bis es auf dem Tisch steht: unser tägliches Brot?

  • Bäcker Markus Brandenberger in seinem Element. Foto: Christine Schneiter

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Die reformierte Kirchenpflegerin Christine Schneiter fragte Markus und Vreni Brandenberger an, ob sie in der Meilemer Bäckerei an der Kirchgasse bei der Herstellung der wunderbaren Brote dabei sein und fotografieren dürfe. Punkt sieben Uhr stand sie in der Bäckerei, in der bereits seit ein Uhr früh emsig gearbeitet wurde.

Wenn man mit Teig arbeitet, muss dies liebevoll und doch speditiv geschehen! Bei Brandenbergers wird die ganze Arbeit noch von Hand ausgeführt: «Das Mischen, das Formen der Brote, das hat mit unserem Respekt gegenüber den Zutaten, dem Brot und unseren Produkten zu tun.» Während der Unterhaltung und des kleinen Backstuben-Fotoshootings stellten Vreni Brandenberger und der Hilfsbäcker wunderbare Patisserie her – ebenfalls in Handarbeit.

Nichts schmeckt besser als frisches Brot! Aber immer weniger junge Menschen wollen den Beruf des Bäckers erlernen. Gerade jetzt, in der Covid-Zeit, brechen Aufträge oftmals weg. Umso wichtiger ist die Unterstützung der heimischen Bäckereien, wo der Beruf auch Berufung ist.

Erntedank-Gottesdienst, Sonntag, 19. September, 11.00 Uhr, reformierte Kirche Meilen, anschliessend Mittagessen im «Löwen». Anmeldung Mittagessen: www.ref-meilen.ch, Einlass mit Covid-Zertifikat und ID oder gültigem Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden), 3G.

xeiro ag