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Tierische Senioren

Silbergraue Härchen im Fell, das Treppensteigen fällt schwer und die Abenteuerlust lässt nach: Unseren tierischen Begleitern ergeht es wie uns, auch sie werden älter und ihre Bedürfnisse ändern sich entsprechend.

Gute Pflege und hochwertiges Futter lassen Haustiere immer älter werden. Doch ab wann ist der tierische Freund wirklich alt? Die Rechnung, dass ein Hunde- und Katzenlebensjahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, ist nicht korrekt. Die Tiere sind zwar schon mit etwa einem Jahr im Teenageralter und somit schneller erwachsen, danach läuft der Alterungsprozess jedoch langsamer, Katzen gelten in der Regel ab zwölf Jahren als «alt», dennoch können sie noch viele Jahre gesund weiterleben. Bei Hunden gilt, dass grosse Tiere oft schneller altern als kleine.  

Beständigkeit gibt Sicherheit

Feste Tagesabläufe und eine gewisse Beständigkeit geben Tiersenioren Sicherheit. Grössere Veränderungen wie beispielsweise neue Fütterungszeiten können sie hingegen irritieren und ihnen Stress bereiten. Im höheren Alter schlafen die meisten Vierbeiner zudem mehr als ihre jungen Artgenossen. Deshalb freuen sie sich über einen leicht zugänglichen und ruhigen Schlafplatz.

Mit zunehmendem Lebensalter können sowohl das Hörvermögen als auch die Sehstärke nachlassen. Eine Katze, die ihr eigenes Maunzen nicht mehr so gut hört, wird beispielsweise lauter miauen als früher. Tierhalter sollten es respektieren, wenn die Katze mehr Ruhe sucht oder der Hund nicht mehr ganz so lange spazieren gehen möchte. Dennoch ist es wichtig, dass sie ihre Vierbeiner weiterhin sowohl geistig als auch körperlich fordern und fördern.

Check-up auch für Tiere sinnvoll

Häufig bekommen Hunde und Katzen mit der Zeit Probleme beim Treppensteigen oder Hochspringen. In solchen Fällen helfen Rampen oder andere Aufstiegshilfen.

Die Ernährung der Tiersenioren spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und sollte dem Alter und dem Bedarf entsprechend angepasst werden. Katzen sollten im Alter genug Wasser zu sich nehmen, damit sie keine Nierenprobleme bekommen. Dies erreicht man am besten über ein hochwertiges Nassfutter. Eine  gesteigerte Wasseraufnahme kann aber auch ein Anzeichen für eine Nierenerkrankung sein.

Grundsätzlich sollten Halter ihre tierischen Senioren genau beobachten und sich im Zweifelsfall an einen Tierarzt wenden. Selbst wenn keine offensichtlichen Beschwerden vorliegen – ein Vorsorge-Check-Up kann dabei helfen, Alterserkrankungen wie Arthrose, Niereninsuffizienz oder Schilddrüsenüberfunktion frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Quelle: www.tasso.net

xeiro ag