Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

«Steg unter» im Zürichsee

Nachdem die letzten beiden Wochen wettermässig mit Gewittern und Hagel auffielen, wird diese vor allem nass. Am Mittwoch um 10 Uhr stand der Pegel des Zürichsees nach Dauerregen auf 406.56 m.ü.M, Tendenz steigend.

  • Im Ländeli kann man jetzt über den Steg in den See schwimmen statt gehen. Foto: MAZ

  • Die Schwemmholzrechen im Dorfbach werden regelmässig kontrolliert und gesäubert. Foto: MAZ

  • Ein Blitz schlägt in ein Haus in Uetikon a.S. Foto: Piotr Pasierbek

  • Das braune Wasser des Dorfbachs ergiesst sich beim Fähresteg in den See. Foto: MAZ

  • Bereits die Unwetter der ersten Monatshälfte haben am Pfannenstiel tiefe Spuren hinterlassen. Foto: Nadine Vinti

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Um mehr als zwölf Zentimeter stieg der Zürichsee allein in den 24 Stunden zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen an; es galt Gefahrenstufe 3 (erhebliche Gefahr). Dass der See randvoll ist, zeigt sich unter anderem an Badestegen, die unter Wasser stehen. Meilen wurde allerdings zumindest bis am Mittwoch von den grossen Unwettern mit Blitz und Windböen verschont, die in der Montagnacht in Zürich erhebliche Schäden anrichteten und den öffentlichen Verkehr stark beeinträchtigten. 

Die Stützpunktfeuerwehr Meilen ist wachsam: «Wir machen gemeinsam mit Strassenmeister Beat Frei immer wieder Kontrollgänge, vor allem am Dorfbach», sagt Kommandant Martin Siegrist. Die Schwemmholzrechen werden kontrolliert und wenn nötig gesäubert. 

Sollten Keller überflutet werden, ist die Meilemer Feuerwehr bereit, um sie auszupumpen. Eine vorsorgliche Wasserwehr wurde noch nirgends errichtet, da aktuell keine speziell neuralgischen Stellen bekannt sind, «die Sandsäcke sind aber parat», so Martin Siegrist. Die Situation wird laufend beobachtet.

xeiro ag