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Ski- und Snowboardunfälle vermeiden

Die meisten der rund 34'000 Ski- und Snowboardunfälle, die jährlich passieren, sind Selbstunfälle. Kostenpunkt: 304 Millionen Franken.

Mit einer neuen Präventionskampagne appelliert die Suva, der grösste Unfallversicherer der Schweiz, auf humorvolle Weise an die Selbsteinschätzung der Ski- und Snowboardfahrer, um damit die Unfallgefahr zu senken. Wendy Holdener, Profiskirennfahrerin und Olympiasiegerin, unterstützt sie dabei als Botschafterin der App «Slope Track».

Ermüdung und Selbstüberschätzung

Nur 9 Prozent der Skiunfälle und 4 Prozent der Snowboardunfälle ereignen sich unter Beteiligung einer anderen Person. Die restlichen Ski- oder Snowboardunfälle sind sogenannte Selbstunfälle. Die Gründe dafür: Ermüdung, zu hohes Tempo, mangelnde körperliche Fitness, Ablenkung und Selbstüberschätzung. 

Körperliche Belastungen und Risiken richtig einschätzen

Mit der App «Slope Track» können die individuell aufgezeichneten Abfahrten ausgewertet werden. Die Werte zeigen, was der Körper beim Schneesport aushalten muss. Dadurch schärft sich das Bewusstsein für die körperlichen Belastungen beim Ski- und Snowboardfahren. Mit nützlichen Tipps zeigt die App, wie man Kondition und Fahrstil verbessern und die körperliche Belastung reduzieren kann. 

Warm-up mit Wendy Holdener

Neu bietet die App auch kurze Videosequenzen für das Warm-up mit Profiskirennfahrerin und Olympiasiegerin Wendy Holdener. Sie zeigt, wie man den Körper optimal für die Piste vorbereitet. «Ein aufgewärmter Körper wird beweglicher und toleriert eher eine Überbelastung, als wenn man ausgekühlt von der Bahn direkt auf die Piste geht», erklärt Wendy Holdener. Auch Muskelkraft ist wichtig. Denn wer nicht genügend Kraft hat, ermüdet schneller und verliert eher die Kontrolle.Wöchentliche Tipps von Profis aus dem Schneesport ergänzen das Präventionsangebot in der App.

xeiro ag