Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Rücksicht und Toleranz üben

Wie jedes Jahr locken auch in diesem Frühling schönes Wetter und steigende Temperaturen vermehrt nach draussen, besonders nach dem vergangenen, langen Corona-Winter mit zahlreichen Einschränkungen.

  • Grafik: zvg

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Familien mit jüngeren Kindern, Jugendliche im Kollegenkreis, Seniorinnen und Senioren, Spaziergänger, Biker, Hündeler, Reiterinnen – alle nutzen Wege, Plätze, Wald und Wiese.

Miteinander leben

Damit niemand sich an Scherben verletzt, keiner in einen Hundehaufen tritt und die leere Verpackungen nicht in Tiermägen landen, muss Abfall im Kübel entsorgt und Hundekot aufgenommen werden. Die Abfalleimer werden häufig geleert, für die Entsorgung von Hundekot stehen Robidogs mit Säckchen bereit. Letztere können auch als Rollen kostenlos beim Werkhof bezogen werden.

Dass die Bedürfnisse einer Jugendlichen sich von jenen eines Familienvaters und diese wiederum von jenen einer Pensionärin unterscheiden, versteht sich von selbst. Es sind von allen gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz gefordert, damit ein gutes Miteinander gelingen kann. Die Gemeinde Meilen ruft seit dieser Woche mit einer Plakatkampagne an neuralgischen Orten dazu auf, in Eigenverantwortung Abfall einzusammeln und die Nachtruhe zu respektieren. 

«Waldknigge» in diesem Meilener Anzeiger

Was für Spielplätze und Seeanlagen gilt, zählt auch im Wald. Abfall – leere Büchsen, Verpackungen, Flaschen – muss aufgenommen und richtig entsorgt werden. Auch Grüngut aus Gärten gehört nicht in den Wald, sondern in die Grüngutabfuhr, die wöchentlich durchgeführt wird. Wichtig ist zudem, vor allem im Frühling Hunde an die Leine zu nehmen, damit die Wildtiere in Ruhe ihre Jungen setzen und aufziehen können. Aus demselben Grund müssen sich Radfahrerinnen und Reiter an befestigte Wege halten; der empfindliche Waldboden mit seinem zarten Grün darf nicht befahren oder von Pferden betreten werden. 

Der Meilemer Wald befindet sich zum grössten Teil in der Hand von Privatpersonen und Korporationen, nur ein kleiner Teil gehört der politischen Gemeinde Meilen. Zwar darf der Wald betreten werden, die Privatwaldeigentümerinnen und -eigentümer erbringen damit aber eine bedeutende gesellschaftliche Leistung, die entsprechenden Respekt verlangt.

Ein «Waldknigge», eine Broschüre, wie man sich im Wald verhalten sollte, liegt dieser Ausgabe des Meilener Anzeigers bei. 

xeiro ag