Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Raclette im Garten des Ortsmuseums

Gemütlich von Stand zu Stand flanieren, Bekannte auf einen Schwatz treffen, Vereine besser kennenlernen und sympathische Produkte kaufen – lange war das nicht mehr möglich. Umso schöner, dass der Meilemer Herbstmärt heute vor einer Woche bei Sonnenschein stattfinden konnte.

  • Fotos: MAZ

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Die Meilemerinnen und Meilemer freuten sich, dass im Dorf wieder etwas los ist. Bei strahlendem Herbstwetter konnte eingekauft, spaziert und gegessen werden – und gefeilscht: Der Kinder-Flohmi des Elternvereins fand erstmals auf dem oberen Dorfplatz statt. Viele Kinder liessen sich nicht zweimal bitten und boten auf bunten Decken nicht mehr gebrauchte Bücher, Gesellschaftsspiele und Stofftiere zum kleinen Preis an, und auch das gute alte Fallbrett hatte wieder seinen Auftritt. Noch kurz vor Ende des Flohmi standen die Kinder Schlange, um sich im friedlichen Duell zu messen. 

Wettbewerbe und Bastelarbeiten

An der Kirchgasse, am Hüniweg und an der Schulhausstrasse hatten diverse Marktfahrer, Vereine, Meilemer Firmen und Gastronomen ihre Zelte und Marktstände aufgestellt und boten Ware zum Verkauf an, veranstalteten Wettbewerbe, oder offerierten etwas zu essen oder zu trinken. Um Menschenansammlungen vorzubeugen, waren etwas weniger Stände dabei als in vergangenen Jahren. Den Besucherinnen und Besuchern fiel das aber nicht auf, der vorhandene Platz wurde optimal genutzt. Am Hüniweg präsentierten sich unter anderem die Freiwilligenorganisationen und das Kinderkleidergeschäft Waldfreund, an der Kirchgasse beispielsweise die Meilemer Parteien, die anliegenden Verkaufsgeschäfte, Senioren für Senioren, der Verkehrsverein, die Vereinigung Heimatbuch und die Spitex. Vor dem Ortsmuseum hatten traditionsgemäss Meilens Partnergemeinden ihre Stände aufgestellt und verkauften Feines aus ihrer Heimat. Das Raclette aus Ausserberg (VS) konnte direkt im Garten des Ortsmuseums verspeist werden, man hatte Tische und Bänke aufgestellt. 

An der Schulhausstrasse präsentierte sich die Jugendarbeit, wo die Jugendlichen Bienenwachstücher herstellen konnten, der Lions-Club, die Platten oder die iNFRA. 

Gekauft werden konnte vom Lavendelkissen über handgefertigtes Hundezubehör, Schmuck und Dekoartikel bis hin zu frischem Brot, italienischen Spezialitäten oder Käse fast alles, was das Herz begehrt.

Die Premiere ist gelungen

Die Organisatoren vom Märtverein rund um Präsidentin Christine Wiesmann ziehen ein positives Fazit: «Unser Frauengrüppli organisierte den Märt zum ersten Mal in dieser Zusammensetzung. Mich freut besonders, dass die Besucherinnen und Besucher eine solche Freude hatten», sagte die Chefin des Märtvereins. Ihre Vorgängerin Regula Schwarzenbach und ihr Team hatten den Nachfolgerinnen zudem die Organisation perfekt erklärt und übergeben. Gemeinsam gelang es, die etwa 110 Marktstände gut zu platzieren. «Und dass das Wetter so gut war, war am Ende das Tüpfli auf dem i!» Möglich ist so ein grosser Märt immer nur dank der eingespielten Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Das Unterhaltsteam wie auch die iNFRA haben ebenfalls ihren Teil zu einem guten Gelingen beigetragen. 

 

xeiro ag