Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Ötzi, Cappuccino und ein Schrecken am See

Die alle zwei Jahre stattfindende Städtereise führte 15 Frauen des Frauenvereins Bergmeilen diesmal nach Meran.

  • Ein gutes Dutzend Frauen aus Bergmeilen erkundeten Meran und Bozen. Foto: zvg

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Mit dem Car ging es am Donnerstag frühmorgens los, und bereits am frühen Nachmittag konnte es sich die Gruppe in einer schönen Pension am Rande der Stadt gemütlich machen. Anschliessend zeigte eine Führerin den Frauen die faszinierende Stadt. Highlights waren unter anderem die mittelalterlichen Laubengänge, das Sissi-Denkmal und das Schlendern dem Fluss entlang unter den blühenden Kastanienbäumen.

Am Freitag verweilten sich die Frauen am bunten Markt, wo der eine oder andere Einkauf gemacht wurde. Am Nachmittag brachte der Bus die fröhliche Schar ins nahe gelegene Bozen. Dort konnte man die Kathedrale besichtigen, Ötzi einen Besuch abstatten oder einen feinen Cappuccino auf der Piazza geniessen. 

Am nächsten Tag stand die grosse Dolomitenfahrt auf dem Programm. Trotz des trüben Wetters zeigten sich die eindrücklich geformten Bergspitzen immer wieder. Am Karersee – auch Märchensee der Dolomiten genannt – bot sich der Reiseschar aber ein Bild des Schreckens. Ende Oktober hatte ein Orkan den Wald rund um den See dem Erdboden gleichgemacht. Kilometerlang lagen die Bäume fast ausnahmslos am Boden. Ein Bild, das nachdenklich stimmte.

Am Abend führte eine engagierte Winzerin die Frauen in die Kunst des Kelterns ein. Natürlich mussten die verschiedenen Weine auch degustiert werden, untermalt von den Jodelgesängen von Sybilla und Erika. Vor der Heimreise besuchten die Frauen am Sonntagmorgen die Gärten des Schlosses Trauttmansdorff. Ein eindrücklicher Schlusspunkt der Reise und einen erneuten Besuch wert!

Wohlbehalten und bester Laune kehrten die Bergler Frauen am Abend nach Meilen zurück. Ein herzliches Dankeschön an die Reiseleiterin Silvia Wayandt für die perfekte Organisation sowie an Buschauffeur Paul Ziltener und seine Frau Theres für die engagierte Begleitung. Auf ein Wiedersehen in zwei Jahren!

xeiro ag