Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Oben leuchteten die Sterne, unten die Räben

Am vergangenen Samstag zogen viele Kinder mit ihren Räbeliechtli durchs Dorf, begleitet von ihren Eltern, Grosseltern, Gotten oder Göttis. Das Interesse am Umzug war so gross wie schon lange nicht mehr.

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Viele Kinder diverser Alterskategorien fanden sich auf dem unteren Dorfplatz ein, um am Umzug des Verkehrsvereins Meilen (VVM) teilzunehmen. Sicher lag das auch am Wetterglück – es war trocken und nicht allzu kalt. Perfekte Bedingungen also. 

Stolz präsentierten die Kinder ihre geschnitzten Räben und freuten sich darauf, loszuziehen. Vor dem eigentlichen Umzug gaben die «Chinderchöre» der Singschule Meilen gemeinsam mit dem Musikverein Meilen ein kleines Konzert. Das gehört zur Tradition des Räbeliechtliumzugs.

Am Samstagmorgen konnten die Kinder im Treffpunkt beim öffentlichen Räbenschnitzen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dazu wurden vom Volg Meilen 130 Räben gestiftet. Einige von ihnen wurden am Abend dann aber nicht mit dem klassischen Rechaud-Kerzli beleuchtet, sondern mit LED-Kerzen, die weder ausgehen noch Verbrennungen verursachen können. Gerade bei den kleinsten Kindern, für die die Räbe mit der Zeit dann doch schwer wird, eine optimale Lösung. 

Der Umzug wurde musikalisch von der Söihundscheibe-Gugge begleitet und angeführt. Die Route führte die Kinder und ihre Begleitpersonen via Bahnhofstrasse, Dorfstrasse, Kirchgasse und Schulhausstrasse und wieder über die Bahnhofstrasse zurück auf den unteren Dorfplatz. Im Anschluss an den Umzug durfte sich jedes Kind ein Weggli, gestiftet von den Bäckereien Brandenberger und Brigitte’s Backstube, und einen Becher Tee abholen. Der Tee wurde von der Stiftung Hohenegg offeriert. Für die Grossen gabs eine heisse Suppe und einen Kafi Lutz zum Abschluss. 

xeiro ag