Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Neues Vorstandsmitglied und kritsche Stimmen

Am 2. September lud die SVP/BGB Meilen zur 101. Generalversammlung in die Meilemer Schützenstube. Unter anderem standen die Vorlagen der eidgenössischen Abstimmung vom 27. September und die Geschäfte der Gemeindeversammlung auf der Traktandenliste.

Zu Beginn der Versammlung hielt Kantonsrat Hans Christian Finsler aus Zwillikon ein Kurzreferat über seine Ratsarbeit und spickte seinen Vortrag mit erheiternden Anekdoten. 

Anna Bolleter neu im Vorstand

Der Präsident ad interim Adrian Bergmann, konnte trotz der Corona-Pandemie zahlreiche Mitglieder begrüssen. Im Speziellen hiess er Nationalrat Thomas Matter, Kantonsrat Hans-Peter Amrein, Gemeinderat Peter Jenny sowie die Behördenmitglieder der RPK, Christa Stocker-Fröhlich und Edi Bolleter, willkommen.

Nachdem die formalen Traktanden wie Protokollabnahme, Jahresbericht, Jahresrechnung 2019 sowie Décharge-Erteilung genehmigt worden waren, erfolgten die Erneuerungswahlen für den Vorstand, bestehend aus Adrian Bergmann, Präsident a.i., seinem Stellvertreter Peter Bösch, Martin Oettli, Peter Jenny, Marion Matter, Claudia Haggenmacher, Adrian Haggenmacher und Lukas Wayandt, welche einstimmig bestätigt wurden. Danach erfolgte ohne Gegenstimme die Neuwahl von Anna Bolleter, die den Vorstand künftig als engagierte, wertvolle Verstärkung ergänzen wird. 

Ja zur Jahresrechnung

Im Anschluss stiessen die Gemeinderätinnen Irene Ritz und Cordula Kaiss zur Versammlung und präsentierten die Bauabrechnung für die  Aufstockung des Pavillons in der Schulanlage Obermeilen und den Antrag zum Baukredit für den Umbau und die Umnutzung der beiden Wohnungen oberhalb des Kindergartens Veltlin für den Verein Fee.

Nach kurzer Diskussion erfolgte die Annahmeempfehlung für die Bauabrechnung bezüglich Aufstockung des Pavillons Obermeilen wie auch für den Baukredit Kindergarten Veltlin. Ebenso fassten die Mitglieder die Ja-Parole zur Jahresrechnung 2019 der Gemeinde.

Gegen zu viel Spielraum der Baubehörde

Ein weiteres Mal äusserten sich kritische Stimmen im Zusammenhang mit der Gesamtrevision der kommunalen Nutzungsplanung und der damit verbundenen Festsetzung der BZO. Andreas Knoepfel monierte die geplante Einführung des unbestimmten Rechtsbegriffes «gute Einordnung». Dieser gebe dem Baukollegium zuviel Ermessensspielraum und biete damit Hand zu unanfechtbarer Beamtenwillkür. Die Generalversammlung stimmte dieser Kritik zu.

Adrian Haggenmacher berichtete über die gute Zusammenarbeit der überparteilichen Arbeitsgruppe «Dorfstrasse» und den derzeitigen Stand der Dinge. Man sei auf guten Weg, eine optimale, mehrheitsfähige Lösung zu finden.

xeiro ag