Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Nass, kühl, aber trotzdem schnell

Über 10‘000 begeisterte Läufer haben trotz Regenschauern und kalten Temperaturen den 17. Zürich Marathon absolviert. Ein grandioses Marathondebüt gab Simon Tesfay mit Rang 2. Im Teamrun feierte das Team Cologna einen überlegenen Sieg.

  • In Meilen vor dem Wendepunkt noch an vierter Stelle: Der nachmalige Marathon-Sieger Edwin Kosgei mit der Nummer 17. Fotos: MAZ

  • Margo Malone in Meilen. Sie gewann den Zürich Marathon 2019 mit 2:42:22 Stunden.

  • Einige der Meilemer Finisherinnen und Finisher liessen sich am Sonntag bei einer separaten Meilemer Ehrung feiern. Foto: Marc Bamert

  • Gut organisierte Teamrun-Wechselzone in Meilen.

  • Wasser gab es nicht nur von oben, sondern natürlich auch aus dem Becher.

  • Angefeuert von den Söihundscheibe-Gugge: Wendepunkt an der Winkelstrasse.

  • Ohne die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer – hier bei der Wasserausgabe an der Dorfstrasse – wäre der Marathon nicht möglich.

  • Die Gruppe mit dem Zeitziel 3 Stunden.

  • Zwischendurch schien auch mal die Sonne – ein Lichtstrahl für die Läufer auf der Seestrasse.

1/1

Der kühle und nasse Frühlingstag wurde für alle Teilnehmer zur Herausforderung. Trotzdem wurden hervorragende Siegerzeiten erzielt: Nachdem eine Spitzengruppe von fünf Athleten den Wendepunkt in Meilen passiert hatte, setzte sich der Kenianer Edwin Kosgei ab und gewann in 2:14:49 Stunden den Zürich Marathon 2019 mit einem Vorsprung von fast einer Minute.

Ein überragendes Debüt auf den 42,195 Kilometern lieferte der in derSchweiz wohnhafte Simon Tesfay von der TG Hütten auf Rang 2 ab. Als schnellste Frau kam Margo Malone aus den USA in 2:42:22 Stunden ins Ziel.

Wanyoike mit starker Zeit, Cologna siegt im Teamrun

Mit der Startnummer 1 startete Henry Wanyoike, der ehemals schnellste blinde Athlet der Welt, zum Marathon. Bei seinem Comeback nach fünf Jahren Pause lief er in einer Zeit von 2:43:00 Stunden auf den starken 23. Rang.

Dass Langläufer nicht nur auf Schnee schnell sein können, bewies Dario Cologna zusammen mit seinen Swiss-Ski-Kollegen Beda Klee, Jonas Baumann und Livio Bieler. Das Quartett dominierte den Teamrun und konnte mit der starken Zeit von 2:25:44 Stunden einen überlegenen Sieg feiern.

Im Cityrun kam der Schweizer Christian Mathys in 31:29 Minuten als Erster ins Ziel.

Elf Meilemer Marathon-Finisher

Die schnellsten Meilemer waren auf der Marathon-Strecke bei den Herren Christian Keller mit einer Zeit von 2:52:10 Stunden und bei den Damen Regula Benz mit 3:19:25 Stunden. Insgesamt legten elf Meilemer und vier Meilemerinnen die mehr als 42 Marathon-Kilometer zurück. Beim Cityrun benötigte der schnellste Meilemer, Sigi Föhn, 36:40 Minuten und die schnellste Meilemerin, Barbara Lenzlinger, 56:07 Minuten.

Regula Benz und Christian Keller waren auch an der nachmittäglichen Meilemer Ehrung anwesend – «müde, aber glücklich» dürften ihr Befinden treffend umschreiben. An der Ehrung liessen sich auch weitere Finisher sowie die «Teamrunner» von «Fliegende Wädli» (sie wurden 22. in der Kategorie Women) sowie von «8706 het si gseit» feiern. Das 8706-Damen-Team aus der Gemeindeverwaltung rannte in der Kategorie «Firmen» auf den 365. Rang mit einer Zeit von 3:57:25 Stunden. 

Mehr Läufer auf der Marathonstrecke

Total nahmen 10'155 Athleten am 17. Zürich Marathon teil; auf der Marathondistanz waren mehr Läuferinnen und Läufer unterwegs als im Vorjahr. Die Neuerungen mit der Startnummernausgabe im Jelmoli wie auch der gemeinsame Start aller Kategorien dürfen als Erfolg bezeichnet werden.

xeiro ag