Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Nach-Corona-Premiere

Am Rheinquelle-Trail wussten die Läuferinnen und Läufer des LC Meilen ähnlich wie in den Vor-Covid-19-Zeiten breit zu überzeugen.

  • Über die kürzere Distanz lief Samuel Jud als Tagessieger ein. Fotos: zvg

  • Nach gut sechseinhalb Wettkampfstunden resultierte Platz 8 (Hauptklasse Rang 5) für Marion Bützberger.

  • Monica Hug erreichte das Ziel als 12. Frau und Siegerin der Kategorie Grand Masters.

1/1

Monatelang waren die Volksläufer gebremst. Der Rheinquelle-Trail in Sedrun machte dieser Zwangsabstinenz ein Ende. Der Tomasee-Trail über 41,1 km mit 3182 Höhenmetern und der Tgom-Trail über 16,2 km mit 1225 Höhenmetern sorgten für Herausforderungen. Die Trail-Anhänger fühlten sich von der Möglichkeit angesprochen und sorgten für ein exzellentes Startfeld.

Tagessieg für Jud

Erfreulich präsentierten sich die Vertreterinnen und Vertreter des LC Meilen. Sie zeigten, dass sie auch in den letzten Monaten erfolgreich an ihrer Form gearbeitet haben. Über die kürzere Distanz lief Samuel Jud als Tagessieger ein. Das Mitglied des Schweizer X-Terra-Nationalteams im Triathlon freute sich über die Empfindungen unterwegs. Vor allem behagte ihm der Ausgang im Endkampf mit dem Nachwuchs-Nationalteam-Langläufer Cla-Ursin Nufer. «Es waren spannende Gedankenspiele und Überlegungen, wie ich mich durchsetzen könnte», sagte der Routinier nach dem erfolgreichen Endkampf gegen den ihm zuvor unbekannten Widersacher. Ein langgezogener Endspurt war das Rezept. 

Monica Hug erreichte das Ziel als 12. Frau und Siegerin der Kategorie Grand Masters. «Toll, dass wir wieder wettkampfmässig laufen können, aber der Mangel an spezifischen Trainingsreizen machte sich bemerkbar.» Sie hatte mit Muskelkrämpfen in den Beinen zu kämpfen.

Bützberger stark im Vergleich mit den Cracks

Auch über die Volldistanz glückten Topergebnisse. Marion Bützberger und Peter Hug trafen in der Schlussphase aufeinander und liefen zusammen. Die Resultate nach gut sechseinhalb Wettkampfstunden: Platz 8 (Hauptklasse Rang 5) für Bützberger, Platz 54 (5. Grand-Masters) für Hug. Gut 20 Minuten früher im Ziel war Philipp Färber. Seine Rangierungen: Gesamtrang 36 (Rang 10 Masters). Kritisch analysierte er: «Das war hart, ich lief den ersten Teil zu schnell und verlor sodann zu viel Zeit.» Als mental äusserst wertvoll empfanden Marion Bützberger und Peter Hug, dass sie die Schlussphase zusammen bestreiten konnten. «Das motivierte und erleichterte das Laufen mit den müden Beinen», sagten sie.

Eine starke, wenn auch nicht die gewünschte Leistung zeigte Sigi Föhn. Der Routinier entschied sich nach rund anderthalb Rennstunden wegen «zu wenig guter Beine» gegen den Tomasee-Trail und für den Tgom-Trail. Seine Daten wurden ausser Konkurrenz erfasst. Die 15. Zeit realisierte er, die beste der Kategorie Grand Masters.

xeiro ag