Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Konzernverantwortungsinitiative in Meilen

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards.

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind, und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit. Die Konzernverantwortungsinitiative verhindert, dass weiterhin Menschenleben zerstört und die Umwelt vergiftet werden. 

Konkret sollen Konzerne mit Sitz in der Schweiz verpflichtet werden, in ihren Geschäften auf der ganzen Welt Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten. Damit sich auch verantwortungsscheue Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen.

Vergangene Woche wurde auch in Meilen ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungsinitiative gegründet. Verena Hofmänner vom Komitee sagt: «Wir finden es wichtig, dass wir uns auch in Meilen mit diesem wichtigen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den nächsten Wochen und Monaten will die Gruppe erste Informationsveranstaltungen und Aktionen organisieren. Interessierte melden sich bei Julian Meier (julian.meier@konzern-initiative.ch) oder informieren sich direkt auf der Komitee-Website (https://konzern-initiative.ch/lokalkomitee-meilen). Fahnen können unter konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden. Meilemerinnen und Meilemer mit einem Herzen für Menscherechte sind herzlich willkommen im lokalen Komitee.

 

xeiro ag