Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Irritierende Leserbriefe

Ich bin auf Jahresanfang neu in Meilen zugezogen und bin froh, dass es den Meilener Anzeiger gibt. Er ist dienlich als Veranstaltungskalender. Auch die Inserate sind okay, ich erfahre, wer in der nächsten Umgebung Dienstleistung anbietet, das scheint mir sinnvoll. Ebenfalls Artikel wie derjenige über die Überbauung Burkwil oder Hintergründe zur Rabenkrähe-Kolonie, und die Serie über die Bäche, finde ich interessant.

Was mich aber schon länger irritiert, sind die Leserbriefe. Leserbriefe sollten m. E. dahingehend überprüft werden ob sie von allgemeinem Interesse sind.

In diesem Sinn interessieren weder Klagen über Parkbussen noch Vorahnungen über Bussen betreffend möglichen Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten inklusive Bild wie in der letzten Nummer. Ebenfalls sollten Leserbriefe keine Plattform für Abstimmungsempfehlungen sein, wie es bei der Trinkwasser- bzw. Pestizidinitiative vorkam.

Vielleicht wäre es sinnvoll, in einer kurzen Rubrik darauf hinzuweisen, welche Kriterien die Leserbriefe erfüllen sollten.

Annette Gugger, Meilen

 

Antwort der Redaktion

Grundsätzlich bieten wir allen Meinungsäusserungen eine Plattform, solange sie sachlich und höflich vorgebracht werden und es sich nicht um orchestrierte Kampagnen handelt. Als Lokalzeitung legen wir dabei die Latte betreffend Relevanz bewusst tiefer als es bei einer überregionalen Zeitung der Fall ist, wichtig ist uns dabei immer der konkrete Bezug zu Meilen oder die Meinung von Meilemer Einwohnerinnen und Einwohnern.

xeiro ag