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Immobilienumfrage 2021

Der HEV (Hauseigentümerverband) Schweiz befragte Immobilienexperten aus dem ganzen Land zur aktuellen Lage des Immobilienmarktes sowie zu ihren Erwartungen für das kommende Jahr. An der diesjährigen Umfrage beteiligten sich über 330 Experten.

Seit den 1980er-Jahren führt der HEV Schweiz jeden Herbst eine Umfrage bei Immobilientreuhändern, Maklern, Analysten, Verwaltern und Investoren durch. 

Steigende Nachfrage nach Eigentumswohnungen

Gegenüber dem Vorjahr verzeichneten fast doppelt so viele Experten eine vergrösserte Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Rund 80% meldeten steigende oder sogar stark steigende Preise in diesem Bereich. Dies ist mehrheitlich auf ein stagnierendes Angebot zurückzuführen. Das soll sich aber gemäss einem Viertel der befragten Experten ändern, denn sie gaben an, dass die Neubautätigkeit der Eigentumswohnungen im nächsten Jahr zunehmen wird. 

91% der Experten berichteten, dass die Preise für Einfamilienhäuser ebenfalls gestiegen sind, denn hier sei das Angebot dieses Jahr erneut gesunken. Die Bautätigkeit wird weiterhin Schwierigkeiten haben, mit der enorm angestiegenen Nachfrage mitzuhalten. Das Preiswachstum soll deshalb auch nächstes Jahr unverändert anhalten. 

Büro- und Geschäftsflächen erneut unter Druck

Wie auch letztes Jahr verbuchten die Befragten eine verkleinerte Nachfrage und ein verkleinertes Handelsvolumen im Bereich der Büro- und Geschäftsflächen. Dies ist vor allem in Agglomerationsgemeinden und mittelgrossen Städten der Fall. Auch mussten 42% der befragten Immobilienexperten sinkende Preise feststellen. Für das Jahr 2022 erwarten drei Viertel der

Teilnehmer eine rückläufige Neubautätigkeit, und mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass ein Preisnachlass stattfinden wird. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden erwartet einen Rückgang der Bruttorenditen.

Mietpreise bleiben unverändert

Auch wenn die Leerstände in diesem Jahr bei einem Viertel der Experten etwas zurückgegangen sind, geben mehr als zwei Drittel an, dass für die Entwicklung der Wohnungsmieten in den kommenden zwölf Monaten keine Veränderung zu verzeichnen sein wird – und dies schweizweit.

www.hev-schweiz.ch

xeiro ag