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Illegaler Handel mit Hundewelpen

Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich haben anfangs Januar zur Verhaftung eines 33-jährigen Schweizers geführt. Er soll Hundewelpen illegal in die Schweiz eingeführt und im Internet auf betrügerische Art zum Kauf angeboten haben.

 

Der illegale Hundehandel, mit dem sehr hohe Gewinne erzielt werden, stellt ein grosses Problem dar. Der florierende Haustierboom und allzu leichtgläubige Tierkäufer machen es kriminellen Hundehändlern besonders einfach. 

Auf entsprechenden Internetportalen werden Hunde und Katzen zahlreich angeboten. Dies leider oft mit falschen Angaben über den Anbieter und das Herkunfts- bzw.Zuchtland. Häufig stammen die Tiere aus osteuropäischen Ländern, wo sie meist unter qualvollen Bedingungen gezüchtet und anschliessend über das Internet angepriesen werden. 

Häufig erfolgt die Übergabe der Tiere an Schweizer Käufer bereits im grenznahen EU-Raum. Damit übernehmen die Erwerbenden auch die Verantwortung für die Einfuhr in die Schweiz. Oft sind die Tiere jedoch mit nicht korrekten Papieren ausgestattet und sind beispielsweise nicht einmal gegen Tollwut geimpft.

Mit der Einfuhr solcher Tiere wird die Gefahr der Einschleppung von Krankheiten, insbesondere der lebensbedrohlichen Tollwut, in Kauf genommen. Dies kann strafrechtliche Konsequenzen sowie die Beschlagnahmung und Einschläferung des Tieres durch die Veterinärämter zur Folge haben. Zudem werden solche Hundewelpen oft viel zu früh vom Muttertier getrennt. Dadurch sind diese Tiere häufig verhaltensauffällig und leiden vermehrt an schwer heilbaren Krankheiten und Parasitenbefall.

Die Anschaffung eines Haustiers muss auf jeden Fall gut und sorgfältig überlegt sein. 

Tipps für den Kauf eines Hundes oder einer Katze online

– Überprüfung der Angaben im Inserat über den Tierverkäufer (Name, Adresse, Telefonnummer, Zuchtstätte, Webseite).

– Der Preis für das Tier soll realistisch und ortsüblich sein, nicht auffallend günstig.

– Die Zuchtstätte und das Muttertier mit den Welpen müssen besichtigt werden können.

– Die abzugebenden Hundewelpen dürfen nicht unter 56 Tage bzw. rund zwei Monate alt sein

– Die Welpen müssen nachweislich gechipt, geimpft und entwurmt sein.

– Der Heimtierpass mit Angaben über Züchter, Herkunftsland etc. muss mit dem Tier übergeben werden.

– Eine Information über die Bedürfnisse, die Betreuung und die tiergerechte Haltung sollte abgegeben werden.

– Wird der Hund im Ausland abgeholt, müssen die Voraussetzungen für die Einfuhr des Tieres in die Schweiz vorgängig abgeklärt werden.

www.hundekauf.ch

 

xeiro ag