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Gulasch-Eintopf mit Gemüse

Noch ist die Zeit der heissen und nahrhaften Eintöpfe nicht vorbei. Für die Extraportion Energie, die der Körper im Winter benötigt.

  • Alles ist eins: Zum Gulasch-Eintopf braucht es keine Beilagen. Foto: Matthias Würfl

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Unser Rezept der Woche wurde eigentlich aus zwei Gerichten zusammengesetzt: Aus Gulasch und Eintopf. Doch was ist hier «Gulasch», was «Eintopf»? – Gulasch ist auf alle Fälle das Anbraten vom Rindergulasch, das Tomatenmark, der Rotwein und das Schmoren. Das Eintopf-Element wird vom Gemüse beigesteuert, das in dieser Fülle normalerweise nichts in einem Gulasch zu suchen hat. 

Verfeinerungs-Optionen gibt es natürlich auch: So könnte man zum Beispiel mit dem für Gulasch typischen Paprikapulver arbeiten. Oder beim Servieren (optional auch schon davor) mit Sauerrahm arbeiten. Auch Waldpilze würden sich nicht schlecht machen. 

Beilagen braucht es eigentlich nicht, denn Fleisch, Gemüse, Sauce und Kartoffeln kommen in einem Topf daher. Wer dennoch Bedarf an Kohlehydraten hat: Ein frisches Baguette ist schnell aufgeschnitten.

Wichtiger Zubereitungs-Tipp: Die Kartoffeln wirklich erst eine Stunde vor Koch-Ende, also zwei Stunden nach Beginn, hinzugeben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie sich teilweise auflösen.

 

Gulasch-Eintopf

Zutaten für 8 Portionen

2 kg Rindergulasch

3 EL Mehl

3 EL Sonnenblumenöl

2 EL Tomatenmark

5 Karotten

7 Zwiebeln

3 Stangen Staudensellerie

2 Stangen Lauch

200 g Knollensellerie

3 Lorbeerblätter

4 Peperoni

15 Wacholderbeeren

1 Liter Wasser

1 Bund Liebstöckel

1 kg Kartoffeln (festkochend)

0,75 Liter Rotwein (trocken)

Pfeffer (zum Würzen)

Salz (zum Würzen)

Zubereitung:

Im Sonnenblumenöl das Rindfleisch scharf anbraten. Während dem Anbraten Fleisch mit Mehl bestäuben. Das Tomatenmark unterrühren, die geviertelten Zwiebeln und den Knoblauch dazu geben und ebenfalls andünsten.

Alles weitere Gemüse (bis auf die Kartoffeln) ebenso klein geschnitten dazugeben: Peperoni, Sellerie, Karotten, Lauch und Staudensellerie.

Daraufhin kommen Kräuter und Gewürze hinein: 15 Wacholderbeeren, 3 Lorbeerblätter und klein geschnittener Liebstöckel.

Mit Rotwein und Wasser aufgiessen, für zwei Stunden bei mittlerer Hitze kochen. Dann mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

Zuletzt die geviertelten Kartoffeln dazu geben und alles eine weitere Stunde kochen lassen. Totale Kochzeit: drei Stunden.

Quelle: Anja Auer, www.die-frau-am-grill.de

Video zum Rezept

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