Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Gesundheit, Zufriedenheit und der eine oder andere Spezialwunsch

Neues Jahr, neues Glück? Der traditionelle Meilemer Neujahrsapéro, organisiert durch die FDP Meilen und finanziert vom Meilemer Gewerbe, ist immer Auftakt ins neue Jahr.

  • Ursi Sommerhalder, Hans Isler und Lucy Gaudenz. Fotos: MAZ

  • Claudia und Urs Imholz, Silvia Menzi und Markus Hofmann.

  • Mila Mooser, Monica und Giatgen Spinas und Benjamin Stückelberger.

  • Irene Ritz, Caroline Schwitter-Marsiaj, Hanspeter Göldi und Ernst und Lotty Siegrist.

  • Romy und Samuel Halim, Beat Kälin, Peter Jenny, Marcel Andris und Alessio Mair.

  • Marianne Thoma, Vreni Wunderli, Turi Thoma und Werner Wunderli.

  • Giordana und René Schmid, Paul Franchi und Christa Stocker-Fröhlich.

  • Lara Rée, Christoph Hiller und Irène Rée.

  • Cordula Kaiss, Hans Rudolf Hersche, Verena Bergmann-Zogg, Markus Hofmann und Heini Bossert.

  • Lorenz Frey und Beatrix Frey-Eigenmann.

  • Hugo Bohny, Verena Hofmänner, Peter Kummer und Marcel Andris.

  • Enzo und Marianne Zambotti, Marcel Andris und Marzena Kopp.

  • Der Neujahrsapéro war auch in diesem Jahr gut besucht.

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Die Meilemerinnen und Meilemer kommen in ungezwungener Atmosphäre zusammen und tauschen sich bei einem Glas Wein oder Orangensaft über Vergangenes und Zukünftiges aus. 

Work-Life-Balance

Wichtig für alle: Gesundheit und Zufriedenheit. Fragt man weiter nach, werden die Antworten konkreter. Für viele stehen politische Themen im Fokus – die Gemeinde Meilen lebenswert zu erhalten, ein gutes Miteinander zu schaffen und eine hohe Gesprächsbereitschaft und Offenheit für Neues wird gewünscht. Konkret sagt zum Beispiel RPK-Mitglied Christa Stocker-Fröhlich, neben ganz persönlichen Zielen wie der Weiterbildung im Beruf und dem Auffrischen von Fremdsprachenkenntnissen würden für sie gesunde Gemeindefinanzen und das Budget der Gemeinde klar im Fokus stehen: «Wir müssen einen Weg finden, wie wir unsere Finanzen langfristig sinnvoll sanieren können. Dazu müssen wir auch bereit sein zu sparen. Gemeinsam mit meinen Kollegen aus der RPK werde ich mich dafür einsetzen, dass dieses Thema aktiv angegangen wird.» 

Dass es im kommenden Jahr auch politisch einige Hürden zu nehmen gilt, zeigt sich bereits jetzt. So setzt sich Gemeinderat Peter Jenny zum Ziel, die Projekte Dorfstrasse und Markthalle gut über die Bühne zu bringen und hofft dabei auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Genau diese zwei Projekte würde er am liebsten verhindern, wirft Paul Franchi ein, der als Hauswart bei der Gemeindeverwaltung angestellt ist – für Zündstoff ist gesorgt.

Gemeinderätin Irene Ritz hofft privat wie auch beruflich auf viele schöne, spannende und interessante Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen. Politisch möchte sie «Stolpersteine» wie beispielsweise den Rekurs gegen das Feuerwehr-Neubauprojekt an der Bruechstrasse aus dem Weg schaffen, «und ich hoffe auf gute, lebendige, konstruktive und offene Gemeindeversammlungen mit lösungsorientierten Diskussionen.» 

Auch auf die Schule kommt mit der weiteren Umsetzung des Lehrplan 21 viel Neues zu. Schulpräsidentin Cordula Kaiss wünscht sich deshalb eine stabile Personalsituation: «Bei den vielen Menschen, die in der Schule tätig sind, ist es wichtig, dass die Abläufe reibungslos funktionieren und sich die Schule voll und ganz auf die Schüler und deren Bildung und Wohlergehen fokussieren kann.» 

Gutes Personal, das Hand in Hand arbeitet, ist da Gold wert. Privat hat sie sich zum Ziel gesetzt, sich weiterhin voll einzubringen und ihre ganze Arbeitskraft konstruktiv einzusetzen, ohne dabei die Zeit zum Auftanken und Entspannen zu vergessen.

Der Gemeinde Sorge tragen 

Ortsmuseums-Präsident Werner Wunderli hofft, dass die Meilemer Bau- und Zonenplanung gut über die Bühne gebracht wird und freut sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit seinen Kollegen im Ortsmuseum und im Männerturnverein. Privat hofft er, gesund zu bleiben. Mehr unverplante Zeit wünscht sich Jaqueline Sonego Mettner. «Und ich hoffe ganz allgemein, dass die Welt nicht komplett aus den Fugen gerät.» 

Beatrix Frey-Eigenmann möchte ihren Sitz im Kantonsrat verteidigen und ihr Amt weiterhin mit Freude ausführen. Trotzdem nimmt sie sich vor, das Leben mehr zu geniessen und sich mehr in der Natur zu bewegen. Ihr Mann, Buchautor Lorenz Frey, möchte 2019 sein viertes Buch auf den Markt bringen, ein Krimi, der nun «in die heisse Phase» kommt. Wie Beatrix Frey-Eigenmann möchte die Feldmeilemerin Marianne Zambotti-Hauser in den Kantonsrat: «Ich bin mit dem sechsten Listenplatz auf einer guten Position und hoffe auf die Unterstützung der Meilemerinnen und Meilemer. Weitere spezielle Ziele habe ich mir für 2019 keine gesetzt.»

Gemeindepräsident Christoph Hiller meint schlicht und einfach: «Grundsätzlich soll alles so gut weiterlaufen wie bisher.» Vorsätze im klassischen Sinne habe er keine. Einen ganz klaren Wunsch äussert hingegen Irène Rée: «Ich muss bald aus meiner Wohnung ausziehen. Darum suche ich dringend nach einem zahlbaren Ersatz. Ich möchte unbedingt in Meilen bleiben, schliesslich wohne ich schon über 50 Jahre hier. Mein Ziel ist es, hier bleiben zu können.» 

Neujahrsgruss und Dank

Im Namen der FDP Meilen bedankte sich Rainer Stelzer bei den Anwesenden, in erster Linie aber bei den Meilemer Unternehmen für alles, was jahrein, jahraus geleistet wird. Ein spezieller Dank galt den grosszügigen Sponsoren, ohne die ein gemeinsames Anstossen am Neujahrsapéro nicht möglich wäre. Erheben wir also das Glas auf ein gelungenes 2019 – prost und alles Gute. 

xeiro ag