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Frittierte Bällchen mit Innenleben

Claudia Schillings Leidenschaft ist gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, am liebsten aus übriggebliebenen Resten.

  • Arancini können zum Beispiel mit Bolognese-Sauce gefüllt werden. Foto: Claudia Schilling, AT Verlag, www.at-verlag.ch

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Die Basler Foodstylistin zaubert in ihrem neuen Kochbuch «Follow me – Kochen im Flow – aus einem Rezept mach viele» (AT Verlag) aus einem Basisgericht gleich mehrere.

In unserem Rezept der Woche ist es Risotto vom Vortag, das zu Arancini veredelt wird. Dabei handelt es sich um frittierte und gefüllte Reisbällchen, die ursprünglich aus der traditionellen sizilianischen Küche stammen. 

Aussen knusprig, innen weich und mit einem schmelzenden Kern: Die goldgelben Kugeln brauchen, wie Claudia Schilling zugibt, etwas Zeit und Geduld bei der Zubereitung – «aber es lohnt sich»! 

Arancini

Zutaten für ca. 4 Stück

2 Eier

4-5 EL Mehl

100 g Paniermehl

450 g gekochter Risottoreis

Öl zum Frittieren

Zubereitung

Die Eier in einem tiefen Teller verklopfen. Das Mehl und das Paniermehl in je einen tiefen Teller geben. 1 gehäuften Esslöffel Risottoreis in die Hand geben. Eine Vertiefung eindrücken und die gewünschte Füllungsvariante (siehe unten) hineingeben. Diese mit 1 Esslöffel Reis bedecken und mit nassen Händen zu einer Kugel formen.

Die Reisbällchen erst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss im Paniermel wenden. Die Panade gut andrücken. Mit dem restlichen Risottoreis ebenso verfahren. In eine hohe Bratpfanne etwa 3 cm Öl füllen und heiss werden lassen. Die Arancini darin portionsweise bei etwa 170 Grad rundherum je etwa 5 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind.

Herausnehmen und auf Haushaltpapier abtropfen lassen.

Varianten für Füllungen

4 Teelöffel Pesto und ½ Kugel 

Mozzarella;

Bolognese (Reste von Spaghetti Bolognese);

50 g Gorgonzola;

1 kleines Hackbällchen.

Tipp

Glutenfreie Variante: Polenta statt Paniermehl verwenden.

xeiro ag