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Forelle selber beizen

Gebeizter Fisch wie Graved Lachs oder gebeizte Forelle ist sehr beliebt. Selber beizen klingt kompliziert, ist aber ganz einfach.

  • Die Beize entzieht dem Fisch Wasser und macht ihn länger haltbar. Foto: Matthias Würfl

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Es braucht nur wenige Zutaten und etwas Zeit. Unter Beizen versteht man beim Kochen das Einlegen oder Einreiben von meist rohem Fleisch oder Fisch, wobei zwischen trockenem – wie im vorliegenden Rezept – und nassem Beizen unterschieden wird. 

So werden Lebensmittel länger haltbar gemacht und erhalten mehr Geschmack. Unser Rezept der Woche von Anja Auer erklärt, wie man eine Forelle ohne spezielle Küchengeräte beizen kann und welche Beilagen zum gebeizten Fisch passen. 

Gebeizte Forelle 

Zutaten für 2 Portionen

2 Forellenfilets (300-350g pro Filet)

1 EL Salz

1 EL Koriandersamen

1 EL grüner Pfeffer

1 kleiner Bund frischen Dill

Zubereitung

Koriandersamen und grünen Pfeffer im Mörser zerstossen und das Salz untermischen.

Die Forellenfilets mit den Gewürzen bestreuen und den Dill auf einer Filet-Seite verteilen.

Nun die beiden Filethälften der Forelle mit der Fleischseite aufeinanderlegen und dicht in Frischhaltefolie einwickeln. So eingewickelt werden die Filets drei Tage im Kühlschrank gelagert und alle 24 Stunden gewendet. 

Nach dem Beizen wird der Dill entfernt und die Gewürze werden mit einem Löffel ein wenig von den Filets abgetragen. Nun können vom Fischfilet mit einem scharfen Messer im 45-Grad-Winkel feine Scheiben abgeschnitten werden. 

Zu den gebeizten Forellenfilets passen Kartoffeln und grüner Salat. Besonders gut machen sich die Forellenfilets auch auf Toast.

Quelle: Anja Auer, www.die-frau-am-grill.de

Video zum Rezept

xeiro ag