Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Einverstanden mit dem Gemeinderat

Meine Frau und ich machen uns schon länger Gedanken darüber, wo und wie wir unseren «letzten Lebensabschnitt» gestalten wollen. Also was macht Mann/Frau?

Wandern wir aus? Zügeln wir ins Tessin? Bleiben wir hier? Nach bald 40 Jahren in Meilen eine nicht leichte Frage.

Dann hörten wir von Projekt Burkwil. Der Info-Abend im «Löwen» mit Frau Burkard und ihrem Team machte für mich Sinn.

Ich frage mich, welche Gemeinde kann sich so ein Angebot entgehen lassen? Wie schon Gisela Wieland, Meilen, in ihrem Leserbrief schrieb, könnte Gabriella Burkard ihre 50 Millionen locker anders und anderswo investieren als in ein Bauvorhaben in Obermeilen zu Gunsten der Bevölkerung – das ist nun mal Fakt. Interessenten sind genug vorhanden, aber Gabriella Burkard hat sich aus privaten Gründen für Meilen entschieden.

Die Bauherrin ist nicht gewinnorientiert, und sie garantiert bezahlbare Wohungen für uns Rentner. Ich habe keine Lust, solange es meine Gesundheit zulässt, in einem Alterheim zu wohnen.

Jetzt wird die «IG für ein nachhaltiges Meilen» wieder sagen, es hat ja genug Wohnungen in Meilen. Mag sein, im ganz oberen Preissegement kriegt man schnell mal eine Wohnung, aber in der Dorfzetrum-Gegend bleiben bezahlbare Wohungen mehr als knapp. Ausserdem glaube ich, dass bei der «IG für ein nachhaltiges Meilen» ihre eigenen Interessen Vorrang haben.

Die Überbauung Burkwil soll ja nicht wenigen, sondern vielen zugute kommen. Die Gemeinde Meilen hätte also für 60 Jahre ein garantiertes Einkommen von über 700'000 Franken im Jahr. Ich bin selten mit dem Gemeinderat Meilen einer Meinung, aber in diesem Fall bin ich ganz auf seiner Seite und hoffe auf ein positives Ergebnis an der Gemeindeversammlung.

 

xeiro ag