Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Eine Lanze für den Meilemer Jugendsport

Was sieht die Meilemerin und der Meilemer auf seiner Zugfahrt von Zürich herkommend auf der Einfahrt nach Meilen durch das Fenster auf der Seeseite? – Einen mächtigen Kran der Firma Kibag, der nutzlos herumsteht, und alle Welt fragt sich, was der Sinn dieses Krans ist. Obwohl noch «Kibag» darauf steht, gehört er sonderbarerweise der Gemeinde Meilen, die den Kran von der Kibag erworben hat, um zusätzlich rares Land am See zu erhalten für ihre öffentlichen Zwecke.

So stand es am 6. Juni 2016 in der Weisung des Gemeinderates an die Gemeindeversammlung, und der Gemeinderat war bereit, für diesen hässlichen Rosthaufen viel an eigenem besten Bauland einzutauschen mit zusätzlich etwas Trinkgeld.

Wir sehen auf dem verlassenen Industrie-Grundstück weder Faltboote noch Ruderboote und Kanus für unsere Jugend. Dabei haben die Vereine für Wassersport keinen öffentlichen Zugang zum See, ausser demjenigen neben der Badeanstalt Meilen, wo ein ständiges Gedränge herrscht und der für sportliche Zwecke nicht brauchbar ist. Warum ändert der Gemeinderat diesen unerfreulichen Zustand nicht?

Nach der damaligen Weisung des Gemeinderates ist der Kostenpunkt der Säuberung des ehemaligen Industrieareals mit 30'000 Franken erledigt und der Abtransport des Rosthaufens würde grösstenteils durch das Altmetall abgedeckt. Warum verbaut man bei so wenig Aufwand an Steuergeldern der Meilemer Jugend diese Gelegenheit? Küsnacht hat einen solchen Zugang zum See für die Jugend, wir haben ihn nicht und sind ständig auf das Gastrecht der Gemeinde Küsnacht für unsere Jugend angewiesen. 

 

xeiro ag