Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Eine internationale Premiere

Carol Greb aus Feldmeilen spielte auf Malta mit dem U17-Nationalteam der Schweizer Wasserballer um die EM-Qualifikation. Greb zieht nach dem Ausland-Abenteuer eine durchzogene Bilanz.

  • Gab bei der EM-Qualifikation auf Malta alles: Der Feldner Carol Greb. Foto: zvg

1/1

Mit widersprüchlichen Empfindungen blickt Carol Greb auf die fünf Tage auf Malta zurück: «Als Team hätten wir mehr erreichen können, hätten etwas besser spielen müssen.» Der Blick auf die Resultate und die Rangliste bestätigt die Aussage. Eines von vier Spielen gewann das Schweizer U17-Nationalteam unter Coach Janos Halapi. Es war jenes am ersten Spieltag gegen Tschechien (10:8). Über alle vier Partien betrachtet, gilt, so  Greb: «Wir haben zu wenig überlegt gespielt.» Sie seien wohl zu wenig eingespielt gewesen. 

Den Kürzeren zogen die Schweizer in der Folge gegen die favorisierten Teams von Griechenland und Malta, aber auch gegen Polen in der letzten Partie. Dort führten die Schweizer bis Mitte drittes Viertel. Nach dem Ausschluss von Captain Elias Mathis fielen sie aber auseinander und verloren deutlich mit 8:15. Punktgleich mit Polen und Tschechien beendete die Schweiz das EM-Qualifikationsturnier auf Platz 3 – und scheiterte.

Wertvolle Erfahrung

Zum sportlichen Abschneiden kam für Carol Greb aber auch eine persönliche Komponente. «Es waren coole Tage auf Malta», sagt er. Für den 16-Jährigen handelte es sich um eine Premiere auf dieser Stufe. «Ich konnte wertvolle Erfahrung sammeln», sagt er. Als rechter Flügelspieler glückte ihm auch ein Tor. «An sich nicht schlecht», sagt er, «aber gegen Polen hätte es noch weitere geben sollen.»

Bereits blickt der Schüler der United School of Sports in Zürich dem Sommer entgegen. Mit seinem Klub Aquastar Waterpolo Zollikon will er an der Schweizer Meisterschaft einen Podestrang erreichen. Aufdrängen möchte er sich für die nächste U-Auswahl, die U19. Neben den vier Wasserball-Trainings widmet sich der sportbegeisterte junge Mann parallel dazu auch dem Rudern (zwei bis drei Mal die Woche). Ein Schwimmtraining und Krafttrainings runden das Vollprogramm ab: «Ich versuche, im Wasserball und im Rudern das Optimum herauszuholen», sagt er.

xeiro ag