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Ein Spiel zum Vergessen

Am vergangenen Sonntag um 14 Uhr begann die Partie zwischen den Frauen von GC Amicitia Zürich und den Frauen der SG Meilen/Stäfa in einer fast leeren Saalsporthalle.

  • Corinne Hutter im Angriff. Foto: zvg

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Die Seedamen starteten sehr verhalten in die Partie, und in den ersten zehn Minuten klappte kaum etwas. Danach erzielten die Seedamen ein paar schöne Tore, jedoch konnte die Deckung nicht überzeugen, und es entstanden grosse Lücken für die Spielerinnen von GC Amicitia. Auch schlichen sich vermehrt technische Fehler bei den Gästen aus Meilen/Stäfa ein. So führte das Heimteam mehrheitlich mit zwei Toren Vorsprung. 

Einen kleinen Lichtblick zeigte sich, als Florence Schluep (Rückraum Mitte) mit gutem Druck aufs Tor versuchte, ihre Mitspielerinnen zum Laufen zu bringen. Dies registrierten auch die Frauen von GC Amicitia und nahmen «Flo» mit einer Frau-Deckung aus dem Spiel. Es entstand dadurch mehr Raum für die Spielerinnen der SG Meilen/Stäfa, und es kam zu weiteren Torchancen, welche jedoch nicht oder zu wenig genutzt werden konnten. Das Heimteam aus Zürich führte deshalb zur Pause 12:9. 

Die Ziele, die vom Trainerduo Gloor/Lasku in der Pause definiert wurden, konnten danach nicht zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt werden. Die Seedamen blieben auch in der zweiten Halbzeit eher statisch, und dies führte zu weiteren technischen Fehlern. Ausserdem gelangen den Spielerinnen des Heimteams ein paar Gegenstoss-Tore zu viel, welche hätten verhindert werden können. Zwischen der 40. und der 50. Minute konnten die Damen aus Stäfa/Meilen nochmals mehr Emotionen ins Spiel bringen, und die Verteidigung stand stabiler. Der Einbruch liess jedoch nicht lange auf sich warten.

Lange Rede kurzer Sinn: Das Spiel ging aus Sicht SG Stäfa/Meilen mit zwei Toren Rückstand verloren, das Endresultat lautete 20:18. Dieses Resultat hätte deutlicher aussehen können, dafür kann sich das Gästeteam beim Goalieduo Wettstein/Münch bedanken. 

Die SG Meilen/Stäfa hat sich an diesem Sonntagnachmittag vor allem selbst geschlagen und den Spielerinnen von GC Amicitia Zürich ihren ersten Saisonsieg ermöglicht. Nun gilt es für die Seedamen, dieses Spiel abzuhaken, denn der nächste Ernstkampf steht bereits am Samstag gegen die SG Zürichsee an. Da gilt es zu zeigen, was in den Seedamen aus Meilen/Stäfa steckt. Dazu braucht es positive Emotionen, Konzentration, Kampf und Durchsetzungswille. 

xeiro ag