Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Der Grundstein ist gelegt

Am letzten Montag wurde nicht nur der zweite Kran auf der «Platten» aufgestellt, es erfolgte auch die offizielle Grundsteinlegung für den Neubau des Alterszentrums.

  • Die Architekten René Hochuli und seine Frau Margrit Althammer vom Architekturbüro Althammer und Hochuli, Heinz Pfenninger, Platten-Direktorin Gisela Kessler-Berther und Arthur Genswein, Mitglied des Stiftungsrates, der Baukommission und Heimarzt (v.l.). Fotos: zvg

  • Architekt René Hochuli und Heinz Pfenninger, Präsident der Stiftung Alters- und Pflegeheim Meilen und Vorsteher der Baukommission, versenken die die Kiste.

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Dank der Livecam konnten die Bewohner im «Exil» im Alterszentrum am See in Küsnacht den Anlass auf dem Bildschirm in Echtzeit mitverfolgen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Berghauses in Meilen, das bestehen bleibt, hatten sowieso einen Logenplatz.

Wunsch: weiterhin unfallfrei

«Diese Grundsteinlegung ist ein wichtiger Meilenstein im Verlauf dieses bis jetzt erfolgreich verlaufenden Bauprojekts», sagte Gisela Kessler-Berther, Direktorin des Alterszentrums, zu Beginn der Feierlichkeit. Beim festlichen Anlass waren die Baukommission, Stiftungsratsmitglieder und Unternehmer versammelt.

Heinz Pfenninger, Stiftungsratspräsident und Präsident der Baukommission, erklärte in einem kurzen Abriss die mehrjährige Entwicklungsgeschichte des Projekts. Er schloss seine Rede mit drei Wünschen: Weiterhin keine Bauunfälle, die Einhaltung von Terminplan und Kostenrahmen und – ab 2021 – ein möglichst bald voll ausgelastetes Alterszentrum. Architekt René Althammer schloss sich mit einigen Worten der Freude und des Dankes an.

Metallkiste mit Plänen, Wein und Bastelarbeit

Anschliessend wurde feierlich eine schwere Metallkiste versenkt und vergraben. Überlegungen über die Ausgrabung der Kiste und die Reaktionen auf deren Inhalt in ferner Zukunft regten die Fantasie an. Werden die Baupläne der alten Gebäude in Zukunft überhaupt noch verstanden? Wie schmecken dannzumal die zwei Flaschen Meilemer Wein? Wie kommen die verschiedenen gestrickten, genähten, gefilzten und gebastelten, von den Bewohnerinnen und Bewohnern selber in der Aktivierungstherapie hergestellten Produkte an?

Wie auch immer: Beim anschliessenden Apéro stiessen alle auf das bereits Erreichte und auf eine erfolgreiche Weiterarbeit an.

xeiro ag