Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Dank an unsere Strassenwärter

Wir applaudieren zu Recht den Mitarbeitenden der Gesundheitsdienste für den grossen Einsatz, den sie für uns in den letzten Monaten erbringen mussten. Wir danken aber nicht den Mitarbeitenden des Strassendienstes des Tiefbauamts für ihren hervorragenden, grossartigen Einsatz, den sie in den letzten zwei Wochen für uns alle erbrachten.

Für viele von uns ist es selbstverständlich, dass diese Menschen um 4 Uhr in der Früh aufstehen und mit ihren Pfadschlitten und mit Salz losfahren und dies bis gegen 22 Uhr durchziehen. 

Bei den Schneemengen, die in so kurzer Zeit über Tage hinweg fielen, war ein fast unmenschlicher Einsatz dieser Arbeiter notwendig, damit wir schwarze Strassen und Trottoirs erleben durften, um uns unfallfrei bewegen zu können. Und was erhalten die Strassenarbeiter dafür von vielen unserer Bewohner und Bewohnerinnen: Sie werden  beschimpft, weil Trottoirübergänge und Zugänge zu den Bushaltestellen nicht sofort freigeschaufelt wurden, ja, sie werden sogar bedroht, und es wird ihnen mit der Polizei gedroht. Es wird ihnen vorgeworfen, sie hätten Garagenzufahrten absichtlich mit Schnee zugeschüttet und noch vieles mehr. 

Aber wenn man auf das Auto für ein oder zwei Tage nicht verzichten kann, dann muss man halt selbst zur Schaufel greifen und Schnee schippen. Es kann doch nicht sein, dass Gemeindearbeiter wichtigere Aufgaben aufschieben sollen, um Privaten ihre Einfahrten zu räumen. 

Den Schwerarbeitern des Tiefbauamtes gebührt ein ganz grosser Dank sowie Lob und Anerkennung dafür, was sie in diesen Tagen geleistet haben. 

 

xeiro ag