Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Leserbriefe

Christian Schmidt beklagt in seinem Leserbrief: «Keine Hilfe für Aram» (MAZ vom 7. April) die angeblich inhumanen Bedingungen für eine irakische Flüchtlingsfamilie. Meilen mag eine der reichsten Gemeinde in der Schweiz sein, trotzdem (oder deswegen) ist der Wohnraum äusserst knapp und, wie wir alle wissen, leider sehr teuer. Dass die angesprochene Flüchtlingsfamilie, die – so darf man annehmen – ums nackte Überleben kämpft, in eine Gemeinschaftswohnung eingewiesen wurde, finde ich nun wirklich nicht schlimm.

Einfache oder Sozial-Wohnungen sind in Meilen ein rares Gut. Diese Wohnungen sollten prioritär jenen Familien zur Verfügung stehen, die jahrzehntelang die Gesellschaft mitgetragen haben.

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Die Stimmberechtigten können am 21. Mai über eine neue Gemeindeordnung befinden. Weisung und Stimmzettel dazu werden in den nächsten Tagen zugestellt. Streitpunkt ist augenscheinlich die Frage, ob neu eine Geschäftsprüfungskommission (RGPK) geschaffen werden soll.

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Es ist ganz einfach falsch, wenn wir heute das bestens funktionierende Kantonsspital Winterthur (KSW) in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Vielmehr müssen wir den öffentlich-rechtlichen Anstalten den richtigen Handlungsspielraum geben.

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In der Urnenabstimmung vom 21. Mai 2017 (Revision der Gemeindeordnung) haben wir die Möglichkeit, aufgrund des geänderten kantonalen Gemeindegesetzes eine Geschäftsprüfung einzuführen. Die bisherigen Aufgaben der Rechnungsprüfungskommission (RPK) würden um die Prüfung der Geschäftsführung des Gemeinderates sowie der sachlichen Angemessenheit der Anträge an die Stimmberechtigten erweitert.

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Fremdenfeindlichkeit ist nicht angeboren. Aber man kann sie nähren. Das geschieht in Meilen. Seit Januar 2017 betreue ich im Sinne eines freiwilligen Engagements eine aus dem Irak geflüchtete Familie. Sie kam im Vertrauen auf die humanitäre Tradition unseres Landes, hatte aber das Pech, Meilen – einer der reichsten Gemeinden in der reichen Schweiz – zugeteilt zu werden.

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Herr Schärer – Ihre Worte im Leserbrief vom 10. März haben viel Kraft und Energie. Sie fühlen sich in der Gemeinde Meilen nicht wohl und unverstanden. Das ist schade. Dort, wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es zum Glück viele verschiedene Meinungen. Ich bin auch nicht immer mit allem einverstanden.

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Ich gehöre zu jenen Leserinnen, die grosse Gefühle wie «Scham», «Neid» und «Empathie» als sehr wichtige Emotionen erachten. Da ich die Veranstaltung der reformierten Kirche zum Thema «Empathie» nicht besuchen konnte, war ich sehr froh, in MAZ Nummer 7 an prominenter Stelle den von Professor Heinrich Boxler wortgewandt, angenehm flüssig und ergiebig formulierten Artikel lesen zu können.

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xeiro ag