Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Leserbriefe

Herzlichen Dank an Frau Aeschlimann für die eindrückliche Schilderung der Covid-19-Erkrankung ihres Ehemannes im letzten Meilener Anzeiger. Das Leiden, der schwere Verlauf und das Schwanken zwischen Hoffen und Bangen kommen eindrücklich zum Ausdruck.

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Ich möchte gleich vorwegnehmen: Es ist einfach zu kritisieren, wenn man nicht in der Verantwortung steht. Trotzdem, als Demokraten sind wir uns nicht gewohnt, dass Legislative und Judikative ausgeschaltet sind und allein die Exekutive das Sagen hat – in Diktaturen der Alltag.

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Es bewegt mich, dass ich nun mit Mundschutz arbeite.

Es bewegt mich, dass ich mir liebe Menschen nicht mehr umarmen darf.

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Ich bin 69 Jahre alt und somit gehöre ich zur Risikogruppe. Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet und zwei Kinder grossgezogen. Seit ein paar Jahren bin ich Rentnerin. Als ich Rentnerin wurde, konnte ich nicht nur zu Hause bleiben und stricken, ich bin auch keine Sportkanone, also musste ich mich ganz umstellen.

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Noch ist es kein Jahr her, seit man ein schlechtes Gewissen bekommen musste, wenn am 1. August die Schweizerfahne gehisst wurde. Im besten Fall wurde ein solches Tun als verwerfliches SVP-Sympathisantentum abqualifiziert.

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Der Leserbrief vom 27. März von Jeannette Ehrler ist geprägt von einer unglaublichen Menschenverachtung. Er beinhaltet, wahrscheinlich nicht absichtlich, die Handlungen eines Unrechtsregimes, das vor 8o Jahren unter der Definition «nützlich» bzw. «nicht nützlich» Millionen von Menschen dem Krematorium auslieferte.

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Die Diskussion um das Anrecht auf Intensiv-Pflegebetten ist entbrannt. Jeder Mensch muss sich diese Frage persönlich beantworten. Wie das Entscheidungsrecht des Einzelnen im absoluten Notfall gehandhabt wird, weiss ich nicht. Jede Person hat dazu gewisse Entscheidungsmöglichkeiten, mindestens bis jetzt.

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Dem Leserbrief von Jeannette Ehrler im Meilener Anzeiger vom 27. März treten wir mit aller Deutlichkeit entgegen. Es darf nicht von einer Generation verlangt werden, freiwillig auf ein Spitalbett und eine IPS zu verzichten. Jede und jeder hat das Recht, in Ruhe und unter Abwägung der persönlichen Umstände zu entscheiden, was für ihn das Beste ist und wie er behandelt werden möchte.

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Antwort auf den Leserbrief von Jeannette Ehrler am 27. März.

Dass sich die Eltern von Jeannette Ehrler (Leserbrief im Meilener Anzeiger vom 27. März) in dieser Zeit Gedanken machen, wie sie sich verhalten wollen im Falle einer Ansteckung (kein Spital, keine Intensivpflegestation, keine Reanimation) ist lobenswert. Auch ich und viele ältere Menschen in meinem Umfeld machen sich diese Gedanken und kommen zum Teil auch zum gleichen Schluss.

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Meine Eltern (79 und 82) lassen ausrichten, dass sie im Fall von Corona weder Spitalbett noch IPS noch Reanimation wollen – höchstens palliativ zu Hause, im schlimmsten Fall ein schmerzloses Ableben. Sie finden es unverantwortlich, dass jetzt gerade die Zukunft ihrer Enkel und die Altersvorsorge ihrer Kinder unter den Zug geworfen wird, etwas, wofür auch sie ein Leben lang gearbeitet haben.

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xeiro ag