Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Bild der Woche

Guten Morgen, «Büseli»!

Ein Sonntagsspaziergang in der Gegend von Stäfa führte MAZ-Leserin Egizia Moral-Calderoni zu diesen hübschen Weidenkätzchen. Die samtweichen Blüten haben schon den Dichter Christian Morgenstern zu entzückten Zeilen verführt: «Kätzchen ihr der Weide, wie aus grüner Seide, wie aus grauem Samt! Oh, ihr Silberkätzchen, sagt mir doch ihr Schätzchen, sagt, woher ihr stammt!» – so beginnt sein Gedicht «Das Weidekätzchen». Die Antwort der «Büseli»: «Wollens gern dir sagen: wir sind ausgeschlagen aus dem Weidenbaum, haben winterüber drin geschlafen, Lieber, in tieftiefem Traum.» Guten Morgen, also!

Eiszeit im Tobel

Taufrisch ab Kamera hat uns Meilener-Anzeiger-Leser Hansrudolf Kägi dieses Foto vorbeigebracht: Aufgenommen am Montagvormittag, zeigt es eine Eisskulptur im Dorfbachtobel. Die Minusgrade am Zürichsee samt Bise machen aus dem Dorfbach «Eis am Stiel» und aus jedem Spaziergang eine Übung im Anziehen einer ausreichenden Anzahl isolierender Schichten – Ende Woche ist die Eiszeit aber schon wieder vorbei.

Schwanensee

Diese beiden Turteltäubchen, pardon, Höckerschwäne auf dem Zürichsee scheinen die letzten Strahlen der Wintersonne förmlich zu reflektieren. Erst seit den 1950er-Jahren gibt es – nach Ansiedelungsaktionen – hierzulande Schwäne in grosser Anzahl. In China und Japan sind sie nach wie vor selten, was auch erklärt, weshalb ostasiatischen Touristen sie so gerne fotografieren.

Frühlings-Frühblüher

Rund 100 Krokusarten gibt es auf der ganzen Welt – sie blühen nicht nur in Europa, sondern auch in Nordafrika, im Orient und in China. Unser Bild der Woche von MAZ-Leserin Ruth Müller zeigt indes waschechte Obermeilemer Krokussli, fotografiert nach der bisher kältesten Nacht des Winters von Montag auf Dienstag dieser Woche. Offenbar lässt sich der Frühling jetzt wirklich nicht mehr aufhalten.

Inzwischen geschmolzen

Unser Bild der Woche ist, zugegeben, etwas mehr als ein Jahr alt. Anfang 2017 sandte uns MAZ-Leserin Seraina Richter dieses Foto von Schneemann und Schneekindern an der Ormisstrasse und meinte, dass der Schneemann mit seinen 2.70 Metern ganz bestimmt in Meilen der Grösste sei. Ob's dieses Jahr in Meilen nochmals Schnee gibt, der für einen neuen Rekord-Schneemann reicht, steht allerdings sozusagen noch in den Wolken.

Dramatischer Blick ins Herz der Schweiz

Auf seiner ersten Mountainbike-Tour im neuen Jahr habe er dieses Foto der Rigi knipsen können, schreibt MAZ-Leser Pascal Fortino. Die «Königin der Berge» präsentiert sich hier dramatisch-schön im Sonnenuntergang.

Volltreffer

«An der Pfannenstielstrasse beim Rank, da lag eine Buche auf der Bank. Das ging so geschwind, das war ein Opfer vom Sturm Burglind.», schreibt uns MAZ-Leser Hansrudolf Kägi zu diesem «gfürchigen» Foto. Das «schlagkräftige» Bild habe er bei der Hohenegg aufgenommen, erzählte er weiter. Die Winterstürme «Evi» und «Friederike» haben zum Glück keine so grossen Schäden angerichtet.

In Reih und Glied

«Da staunte ich nicht schlecht, als die Ormis auf einmal voller MIlitärfahrzeuge war und WK-begeisterte Angehörige der Armee den grossen Parkplatz einnahmen», schreibt Anwohner Robin Zimmermann zu seinem Foto von letzter Woche. Und fügt bei: «Zum Glück sind in Meilen Friedenszeiten, mit oder ohne WEF!»

Alli mached Chääs

«Nicht wie man meinen könnte der Steuerfuss, sondern das Fondue-Chalet auf dem neuen Meilemer Dorfplatz gab in diesem Winter am meisten Anlass für Leserbriefe und Diskussionen an den Stammtischen. Der schöne Silvesterbrauch macht das zum Thema. Ich habe die fröhliche Komposition beim alten Eingang zum Gemeindehaus am Neujahrstag entdeckt», schreibt Gemeindepräsident Christoph Hiller zu diesem Foto. Und fügt bei: «Es macht Freude, Präsident einer Gemeinde zu sein, wo solche Traditionen noch gepflegt werden!»

Weihnachtsbaum als Himmelsleiter

Dieser liebevoll von den drei Freiwilligen Susanne Roth, Sonja Bongolan und Susy Sauter geschaffene Christbaum aus selbst gesammelten Ästen erinnert an eine Himmelsleiter und schmückte in der Adventszeit die grüne Wand der Caféteria im TreffPunkt am Dorfplatz. Nach den Festtagen verschwindet er nicht etwa in der Versenkung: Anfang Jahr wird neu dekoriert. Der TreffPunkt ist ab 8. Januar wieder offen.

xeiro ag