Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Bild der Woche

Hereinspaziert!

In Zusammenarbeit mit dem Naturnetz Pfannenstil hat die Gemeinde Meilen für Insekten, Reptilien und Vögel ein neues Refugium geschaffen: An der Dorfstrasse 58 wurden eine Blumenwiese angesät, ein Wildbienenhaus aufgestellt (rechts im Bild), ein Vogelbeer-Baum und Wildrosen gepflanzt sowie Asthaufen angelegt. Erstellt wurde der Lebensraum seit Frühjahr 2017, Bezugstermin ist ab sofort. Eine Infotafel gibt Auskunft über das Siedlungsökologie-Projekt.

Auf dem Weg zur Symmetrie

Es wird viele Jahre dauern, bis die am 26. April neu gepflanzte Linde am Chorherrenweg die Grösse ihrer älteren Kollegin auf der anderen Seite der Sitzbank erreicht hat. Wer der gefällten Linde nachtrauert – sie litt unter einem Pilz –, findet vielleicht Trost darin, dem jungen Baum beim Gedeihen zuzuschauen, mit schönster Aussicht auf Meilen, den See und die Berge.

Pollensammler

«Mit den warmen Temperaturen kommen auch die Bienen», schreibt uns Nils Serck-Hanssen aus Meilen. Er nutzte die se Zeit, um ein paar tolle Makro-Aufnahmen von fleissigen Bienen zu machen – sie ernähren sich von Pollen, Nektar, Honigtau und Wasser.

Feuerwehr Meilen ganz oben

«Die Feuerwehr will hoch hinaus», kommentiert MAZ-Leserin Diana Sennhauser ihr Foto von vergangener Woche. Dabei ging es um eine Übung an der Bruechstrasse, bei der unter anderem das Handling der bis zu 30 Meter langen Autodrehleiter geprobt wurde.

Fingertheater verkürzt die Wartezeit

«Endlich haben wir Mütter verstanden, wofür die Lochung in den Rückwänden der Meilemer Bus-Wartehäuschen gut ist», schreibt MAZ-Leserin Franziska Tanner-Neururer zu ihrem Foto: «Sie eignen sich für Fingertheater-Aufführungen der wartenden Kinder!»

Kunst am Bau

«Noch hängt ein Rest Meilexpo über dem Festgelände», schreibt uns Beatrice Neururer zu diesem Foto, aufgenommen am Montag nach der dreitägigen Gewerbeschau im Dorfzentrum. Die grünen Ballons haben offenbar kein Bedürfnis, in den Himmel zu steigen, und bleiben lieber als Dekoration auf dem Dach des alten Sekundarschulhauses.

Storchen-Stretching

Die Meilemer Störche sind zurück in ihrem Nest an der Bergstrasse und haben auch dieses Jahr zahlreiche Fans – unter anderem Pilates-Trainerin Monika Seyffer: «Ich habe den Storch am letzten Freitag in den frühen Morgenstunden beobachtet und ihm bei seinen Übungen zugeschaut», schreibt sie: «Streckt Eure Glieder und freut Euch über das Aufwachen der Natur aus dem langen Winterschlaf!»

Und ewig droht der Baggerzahn…

Häuserabbruch in der Meilemer Kernzone: Das ehemalige Coiffeurgeschäft an der Kirchgasse ist in wenigen Augenblicken Geschichte. Das Bild der Woche hat uns MAZ-Leser Jürg Arnold zugestellt.

Wie roter Wein

Der Sonnenaufgang letzter Woche inspirierte Hansrudolf Kägi zu diesem Kurzgedicht: «Am Donnerstagmorgen, kurz vor sieben, diese Farben sind nicht übertrieben.

Das muss wohl so sein, der Zürichsee wie roter Wein!»

Die Pappeln sind weg

Am Donnerstag letzter Woche wurden die Pappeln in der Seeanlage gefällt. Nun zeigte sich auch, dass die Entscheidung für die Fällaktion richtig war: «Die Stämme waren inwendig völlig morsch und voller Löcher. Diese Bäume stehen zu lassen, wäre definitiv ein Sicherheitsrisiko gewesen», sagte Andreas Meili, Betriebsleiter der für die Entfernung der Bäume engagierten Firma Fällag AG. Mit einem «Tree Trimmer» wurden die rund 80-jährigen Pappeln Stück für Stück abgesägt, zerkleinert und dann abtransportiert. Die Wurzeln wurden komplett ausgefräst. Eine Neupflanzung von Pappeln in der Seeanlage ist für Sommer 2019 geplant.

xeiro ag