Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Bild der Woche

Chum, mir wei ga Chrieseli günne …

…zwöi bis drü a einem Stil! – So geht ein altes Kinderlied, das viele von uns kennen. Die «drü a einem Stil» können aber noch übertroffen werden, wie uns Familie Susanne und David Eck-Kleiner mit Eliane schreibt: In ihrem Körbchen fanden sich sogar vier Kirschen an einem Stiel.

«Chum, mir wei ga Chrieseli günne, weiss ame Ort gar grüseli vil. Roti, schwarzi, gibeli-gälbi, zwöi bis drü a einem Stil. Faleri falera faleri falera, zwöi bis drü a einem Stil.»

Blitzschnell...

... hat Petra Becker-Wegerich abgedrückt und das eindrückliche Naturschauspiel über dem See festgehalten. Die Gewitternacht vom 1. Juli war tatsächlich beeindruckend – und, aus sicherer Distanz betrachtet, auch wunderschön.

Herzlich und positiv

Kornkreise waren gestern, jetzt kommen die Altgrasstreifen! Meilemer Bauern lassen jeweils beim ersten Mähschnitt Teile der Wiese extra stehen, um Wildtieren weiterhin Unterschlupf zu bieten. Unser Bild der Woche, aufgenommen mit einer Drohne, zeigt das Werk von Roli Zolliker vom Büelenhof an der Bünishoferstrasse: seine Altgrasstreifen sind besonders herzlich und positiv.

Falken-Kinderstube

Im Gebiet «Luft» zwischen Meilen und Feldmeilen nistet jeweils ein Tumrfalkenpaar. Dieses Jahr waren sechs junge Turmfalken im Vogelhaus. Sie wagen inzwischen bereits Ausflüge aufs nahe Scheunendach, die Verpflegung wird aber noch immer hauptsächlich von den Eltern beschafft – auf dem Speiseplan stehen neben fangfrischen Mäusen auch Eidechsen. Die schönen Vögel wurden fotografiert von Piotr Pasierbek (Bild 1) und Ruth Hählen.

Aus der Röhre gucken

Thea Dolci aus Meilen hat einen halben Zoo im Garten, unter anderem wohnt auch diese Mauereidechse bei ihr und guckt aus der Röhre.

Ein Bogen, zwei Perspektiven

Chantal Schwyter hat am verregneten Samstagabend in Obermeilen zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fenster geschaut, und Thomas Maag blickte zur gleichen Zeit von der Gruebstrasse aus Richtung Osten. Beide haben um punkt halb acht Uhr denselben schönen Regenbogen festgehalten.

Frisch ab Druckerpresse

Der Meilemer Michele Fulgieri gehört zum Team, das in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit viel Liebe und Sorgfalt den Meilener Anzeiger druckt. Weil er die taufrischen Bogen, auf dem Bild jener von letzter Woche, jeweils direkt seiner Frau nach Hause bringt, ist sie immer die allererste Leserin der Lokalzeitung.

Mandala über dem Zürichsee

Dieses Natur-Kunstwerk haben die Feldmeilemerin Nicole Loose und ihre sechsjährige Tochter auf einer Wanderung vom Pfannenstiel nach Meilen geschaffen: Ein Mandala aus Blättern, Steinen, Ästen, Tannzapfen und Blüten grüsst den Frühsommer.

Sperber vor dem Fenster

Dank der Coronakrise war es aussergewöhnlich ruhig um Herbert Neukums Wohnung in Meilen: «Wir beobachteten in den letzten Wochen einige Wildtiere in unserer Siedlung», schreibt er uns. Zu Besuch kam auch einige Male ein Sperber, der sich sogar auf dem Balkongeländer fotografieren liess.

Bestrickende Idee

Die Meilemerin Theres Fuchs hat vorgesorgt und für potentielle Corona-Babys schonmal herzige Finkli gestrickt…

xeiro ag