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Ratatouille mit Polenta oder Kartoffeln

Ursprünglich – vor hundert Jahren – galt die Ratatouille als Arme-Leute-Essen. Heute gibt es sie in fast unzähligen regionalen Varianten mit verschiedenen Zutaten, und «für Arme» ist sie schon längst nicht mehr, vor allem, wenn Bio-Gemüse verwendet wird.

  • Die Aubergine muss, so will es das Originalrezept, vor dem Kochen angebraten werden. Foto: Andre Schneider

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Unser Rezept der Woche hat mit dem Originalrezept immerhin die Auberginen, die Zwiebeln, die Zucchini und die Peperoni gemeinsam; die Tomaten werden aus der Dose zugegeben. Wenn man die Polenta weglässt und stattdessen einige in Stücke geschnittene Kartoffeln mitkocht, wird aus der Ratatouille übrigens ein sättigender Eintopf. Ein Klacks Pesto obendrauf schmeckt auch gut.

Die Ratatouille wird vorgestellt in «Das grosse Familienkochbuch» von Julia Hofer aus dem AT Verlag.

Polenta mit Ratatouille

Zutaten für 4 Personen

Polenta

450 ml Milch

wenig gekörnte Gemüsebouillon

Salz

220 g 5-Minuten-Polenta

Butter

Etwas frisch geriebenen Parmesan

Für die Ratatouille

1 kleine Aubergine

Olivenöl zum Braten

1 Zucchini

1 Peperoni

½ Fenchel

1 Stande Staudensellerie

2 Frühlingszwiebeln

2-3 Knoblauchzehen

400 g Pelati aus der Dose

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1 TL Safranfäden

1 EL Balsamicoessig

Zubereitung

Die Aubergine würfeln und in einer Bratpfanne in Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Würfel etwas Farbe angenommen haben. Unterdessen die Zucchini in Scheiben schneiden, die Peperoni halbieren, von den Samen und Trennhäuten befreien und in Streifen schneiden. Den Fenchel vierteln und in feine Streifen schneiden, den Staudensellerie in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln vierteln. Die Knoblauchzehen halbieren und zu den Auberginen geben, kurz mitbraten. Eventuell etwas zusätzliches Olivenöl zugeben. 

Das vorbereitete Gemüse hinzufügen und einige Minuten braten. Das Gemüse mit den Dosentomaten ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen. Einen Deckel auf die Pfanne setzen und alles unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. 

Wenige Minuten vor Ende der Kochzeit die Safranfäden einrühren. Mit dem Balsamicoessig und gegebenenfalls erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Unterdessen für die Polenta die Milch und 0,6 l Wasser mit etwas gekörnter Bouillon und Salz würzen. Gemäss Packungsanleitung köcheln. Mit einem grossen STück Butter und frisch geriebenem Parmesan abschmecken.

Die Ratatouille mit der Polenta servieren. 

xeiro ag