Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Kolumne

Da gibt es dieses berühmte Bild aus der Zeit der französischen Revolution. Jacques-Louis David hat es gemalt. Es zeigt den Arzt und Schriftsteller Jean Paul Marat in der Wanne sitzend, ein Tuch um die ungepflegten Haare gebunden. Er liegt mehr, als dass er sitzt. Der Oberköper ist über den Rand der Wanne geneigt, dem Betrachter entgegen, der Kopf ist nach hinten gefallen. Marat hat soeben sein Leben ausgehaucht. Und in seinem Brustkorb klafft eine Stichwunde, die an die geöffnete Seite des Christus erinnert. Das Tuch um seinen Kopf gleicht einer Dornenkrone. Marat, ein Märtyrer der Revolution. Ein wehrloser Heiliger, grundlos ermordet.

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Als Ende der Sechzigerjahre der Wettlauf zum Mond zugunsten der USA entschieden war, legten sie ihren Fokus auf das Shuttle-Programm, während sich die Sowjetunion auf die Entwicklung einer permanente Station im All konzentrierte.

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Der Bockstensmann, so könnte man sagen, ist der schwedische Ötzi. Gefunden wurde er nicht von Google. Aber bei ihm wurde eine Gugel gefunden. Und er wurde auch nicht vom Eis freigegeben, sondern vom Moor. Zum Zeitpunkt des Todes muss er gesund gewesen sein, da sein Gebiss keine Spuren von Karies und Parodontitis vorwies.

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Dafür, dass er der berühmteste Ball der Geschichte wird, ist erstaunlich wenig über den gesellschaftlichen Anlass bekannt, zu dem die Herzogin von Richmond heute vor 203 Jahren eingeladen hat.

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Es gibt Situationen, die man nicht erleben will und Orte, an denen man nicht sein will. Und doch ist es gut und wichtig, dass es immer wieder Menschen gibt, die gerade dorthin gehen, wo eigentlich keiner sein will. Kriegsreporter sind solche Menschen. Und nicht selten muss man ihnen dankbar sein für ihren Einsatz. Denn sie liefern Bilder und Geschichten, die man lieber nicht sehen und nicht lesen will, die einem aber einen wichtigen Einblick in den tatsächlichen Schrecken der Vorkommnisse geben.

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Nach ihrer Heirat im März 1969 starteten John Lennon und Yoko Ono eine Kampagne für den Frieden. Noch während der Flitterwochen luden sie Pressevertreter in ihr Hotelzimmer wo sie ihnen, im Bett liegend, ihre Beweggründe für ihre Kampagne darlegten. Und wenn John Lennon und Yoko Ono rufen und man sie im Bett liegend interviewen und fotografieren kann, dann kommen die Pressevertreter.

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Mike Oldfield war 19 Jahre alt, als er das Album «Tubular Bells» im Studio aufnahm. Er hatte gerade mal eine Woche Zeit dafür. Dabei spielte er den Grossteil der Instrumente, das heisst nicht weniger als zehn Stück, selber ein.

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Mit der Ehe ist es ja zuweilen so eine Sache. Vor allem wenn man adlig ist und eine grosse Mitgift in die Ehe bringen kann. So erging es Eleonore von Aquitanien. Schon relativ früh wurde bestimmt, dass sie Ludwig VII heiraten sollte, der schliesslich König von Frankreich wurde. Doch der Ehe entsprang kein Thronfolger. «Nur» zwei Mädchen gebar Eleonore. Nach 15 Jahren wurde die Ehe schliesslich annulliert.

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Können Sie den Reim nun zu Ende bringen? Genau: «… ist das schon einen Asbach Uralt wert.»

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Alle Jahre wieder schauen Filminteressierte nach Hollywood und sind gespannt, wer denn nun für welche Leistung einen Oscar bekommt. Schon die Nomination für den Preis steigert den Absatz von Tickets an den Kinokassen. Und wer schliesslich den Oscar zugesprochen bekommt, kann sich erst recht über klingende Kassen freuen.

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xeiro ag