Amtliches, obligatorisches Publikationsorgan der Gemeinde Meilen

Bild der Woche

89 Jahre danach

Der pensionierte Pressefotograf Felix Aeberli hat sich die Mühe gemacht, das im MAZ vom 29. Juni erschienene Seegfrörni-Foto von 1929 vor einigen Tagen nochmals vom Wasser aus aufzunehmen. Dazu schreibt er: «Ich habe gleich bemerkt, dass das Bild anders als angegeben nicht den ‚Höchlig‘ zeigt, sondern die Gegend etwa 150 Meter weiter östlich davon.» Felix Aeberli muss es wissen, schliesslich ist der ebenfalls auf dem Foto sichtbare «Seehof» sein Elternhaus, wo er einen Grossteil seiner Jugendjahre verbrachte. Den ganz genau gleichen Standort wie der Fotograf im Jahr 1929 konnte er übrigens nicht wählen – er ist zu nahe beim Strandband gelegen.

Schon die Raupe ist eine Augenweide

Diese Raupe hat es sich im Garten von MAZ-Chefin Christine Stückelberger auf dem Zierfenchel gemütlich gemacht. Wenn sie rund fünf Zentimeter lang ist, wird sie sich verpuppen und schliesslich als wunderschöner Schwalbenschwanz-Schmetterling schlüpfen. Alles zum Thema gibt es übrigens online auf www.schwalbenschwanz.ch.

Meine lieben Schwäne!

MAZ-Leserin Beatrice Hunn hat uns dieses Foto einer jungen Schwanenfamilie gesendet, die sich im Feldner «Horn» am Sommer freuen.

Jubelstimmung im Fussballzelt

Kann das WM-Auftaktspiel der Schweizer gegen Brasilien noch getoppt werden? – Vielleicht. Und kann die Stimmung im Meilemer Festzelt am See überhaupt noch besser werden als letzten Sonntag, wo die Nati gegen Brasilien ein Unentschieden herausholte? – Wer weiss! Heute um 20 Uhr spielt die Schweizer Nationalmannschaft gegen Serbien, und die Fans haben die Chance, noch begeisterter zu sein als beim ersten Spiel. Bier, Drinks, Snacks und Festbänke stehen bereit, das Public-Viewing-Zelt ist ab 13 Uhr geöffnet. Das dritte Vorrundenspiel der Schweizer findet dann am Mittwoch, 27. Juni um 15 Uhr statt, der Gegner ist Costa Rica. Das Finale, mit Schweizer Beteiligung natürlich, ist am Sonntag, 15. Juli um 17.00 Uhr.

Ein farbiges Abschiedsgeschenk

So sieht es aus, wenn Behördenmitglieder verabschiedet werden! Neben einem klassischen Feuerwerk waren im Anschluss an die Gemeindeversammlung vom letzten Montag über dem See auch lichtfunkelnde Auftritte von zwei Drohnen und einem Modellhelikopter zu sehen. Die aktuelle Legislaturperiode neigt sich dem Ende zu – am 1. Juli beginnt im ganzen Kanton Zürich die neue Amtsperiode 2018 bis 2022.

Gewitterstimmung kann so schön sein

Der Feldmeilemer Stefan Gusset ist Geschäftsführer der Bootsvermietung Lago am Zürcher Utoquai, vermietet dort Pedalos und Motorboote und bewirtschaftet 72 Bojen-Bootsplätze. «Die Gewitterfront vom Mittwoch letzter Woche hatte es wirklich in sich», schreibt er uns zu diesem Foto, das er zu Beginn des Unwetters machte: «Sie kam schnell, mit Blitz und Donner, aber zum Glück ohne Hagel.» Alle vermieteten Boote waren rechtzeitig zurück, und auch die Schwäne brachten sich im letzten Sonnenlicht des Abends noch rasch in Sicherheit.

Das Paradies liegt vor der Haustüre

 

Unser Bild der Woche, grün in grün, wurde am ersten kantonalen Wandertag vom letzten Samstag in der Nähe des Weilers Burg im Dorfbachtobel aufgenommen. Neben Gemeindepräsident Christoph Hiller waren auch Finanzvorständin Beatrix Frey-Eigenmann, Naturvorstand Beat Hodel, Hochbauvorstand Heini Bossert und Gemeindeschreiber Didier Mayenzet auf der Route Vorderer Pfannenstiel – Villa Durchzug – Rappentobel – Toggwil – Dorfbachtobel – Burg – Wasserfels – Kirche unterwegs. Von sechs Startpunkten aus wanderten bei bestem Wetter insgesamt über 750 Personen zum Festgelände auf der Seeanlage in Meilen, wo man die müden Füsse ins 20 Grad kühle Seewasser halten konnte.

Doppelspecht

«Vor unserem Küchenfenster steht eine Kopfweide, die jahrelang von verschiedenen Spechten bearbeitet und durchlöchert wurde», schreibt uns MAZ-Leserin Ruth Stiefel aus Meilen. Diesen Winter nun habe es nun erstmals keinen Vogel-Besuch gegeben, weshalb sie der Weide kurzerhand einen künstlichen Specht spendiert habe. «Und siehe da – diese Woche erschien tatsächlich ein Buntspecht und besuchte seinen grossen Kollegen!» Alte Liebe rostet (im Gegensatz zu neuen Vögeln) eben nicht…

Hereinspaziert!

In Zusammenarbeit mit dem Naturnetz Pfannenstil hat die Gemeinde Meilen für Insekten, Reptilien und Vögel ein neues Refugium geschaffen: An der Dorfstrasse 58 wurden eine Blumenwiese angesät, ein Wildbienenhaus aufgestellt (rechts im Bild), ein Vogelbeer-Baum und Wildrosen gepflanzt sowie Asthaufen angelegt. Erstellt wurde der Lebensraum seit Frühjahr 2017, Bezugstermin ist ab sofort. Eine Infotafel gibt Auskunft über das Siedlungsökologie-Projekt.

Auf dem Weg zur Symmetrie

Es wird viele Jahre dauern, bis die am 26. April neu gepflanzte Linde am Chorherrenweg die Grösse ihrer älteren Kollegin auf der anderen Seite der Sitzbank erreicht hat. Wer der gefällten Linde nachtrauert – sie litt unter einem Pilz –, findet vielleicht Trost darin, dem jungen Baum beim Gedeihen zuzuschauen, mit schönster Aussicht auf Meilen, den See und die Berge.

xeiro ag