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Suppe aus frischem Mais

Lauch, Rahm und etwas Weisswein verfeinern die Maissuppe

Kochen mit Annemarie Wildeisen

Eine Suppe aus frischem Mais

Zuckermais muss man nicht unbedingt direkt vom Kolben knabbern – man kann die frischen Körner auch für eine Suppe verwenden.
Nach dem Kochen lassen sich die Körner ganz einfach vom Kolben abschneiden. Natürlich kann man auch einfach Zuckermais aus der Dose verwenden. Der geschmackliche Unterschied zum frischen Mais ist aber recht gross, und zeitlich spart man bloss eine Viertelstunde.
Wichtig: Zuckermais unbedingt in ungesalzenem Wasser kochen, dann ist er im Nu weich.
Das Rezept stammt aus dem Kochbuch «So koche ich jeden Tag» von Annemarie Wildeisen, erschienen im AT Verlag Baden und München.

Zutaten für 4 Personen

3     Maiskolben oder

ca.   400 g     Zuckermais aus der Dose

1      mittelgrosse Zwiebel

1 EL  Butter

50 ml    Noilly Prat (trockener französischer Wermut)

100 ml  Weisswein

0,5 l      Gemüsebouillon

1/2        kleine Stange Lauch

150 ml   Rahm    

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Prise     Cayennepfeffer

 

Zubereitung

Die Maiskolben je nach Frische in ungesalzenem Wasser 8-12 Minuten kochen.Die Zwiebel schälen und fein hacken.Den gekochten Mais unter kaltem Wasser abschrecken. Dann die Kolben mit dem Stielansatz auf die Arbeitsfläche stellen und die Körner mit einem scharfen Messer herunterschneiden. Ein Drittel der Körner für die Fertigstellung der Suppe beiseite stellen.In einem Topf die Butter schmelzen. Die Zwiebel und die restlichen Maiskörner darin andünsten. Mit dem Noilly Prat und dem Weisswein ablöschen und 5 Minuten kochen lassen. Dann die Bouillon beifügen und alles nochmals 5 Minuten kochen.Inzwischen den Lauch in hauchdünne Ringe schneiden.Die Maissuppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Den Rahm und die Lauchringe beifügen und alles auf kleinem Feuer weitere 3-4 Minuten kochen lassen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer pikant abschmecken.Die beiseite gelegten Maiskörner in vorgewärmte tiefe Teller oder Tassen verteilen und die Suppe darüber anrichten.

Hardmeier