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Kochen mit Margaret Brunner-Surati

Poulet-Satayspiesse

Yakitori, Satay, Saté

Satéspiesse stammen ursprünglich aus Indonesien. Gegessen werden sie aber auch in Malaysia, Singapur, Vietnam und Thailand – und natürlich in Europa.
«Das» einzig und allein wahre Saté-Rezept gibt es nicht. Zutaten und Zubereitung variieren von Land zu Land; in Japan heissen sie beispielsweise Yakitori. Wer in einem Zürcher Restaurant Saté- (oder Satay-) Spiesse bestellt, erhält jedoch meist Hühnchenfleisch auf einem kleinen Spiess, serviert mit würziger Erdnusssauce.
Auch unser Rezept der Woche kombiniert Pouletbrustfilets mit einer scharfsüssen Erdnuss-Sauce. Es stammt aus dem Kochbuch «East meets West» von Margaret Brunner-Surati, erschienen im AT Verlag Baden und München.

Pouletsatés mit Erdnuss-Sauce, für 4-6 Personen
Zutaten:
2     Pouletbrustfilets (ca. 240 g)
    Erdnussöl
Marinade:
2 EL     süsse Sojasauce (Kecap manis)
1 EL     Sesamöl
1 EL     Palmzucker oder Rohrzucker
1 EL     Korianderpulver
    Salz, Pfeffer aus der Mühle

Erdnuss-Sauce mit Honig:
2 EL     Erdnussöl
6     kleine Schalotten, fein gehackt
3     Knoblauchzehen, gepresst
1     daumengrosses Stück Ingwer, fein gehackt
150 g     Erdnüsse, geröstet und gemahlen
1     Stängel Zitronengras, nur das Weisse fein gehackt
4 EL     Sambal Oelek
1 Tasse     dickflüssiger Honig
    300-400 ml Wasser
    Salz

Zubereitung
Die Pouletbrustfilets in dünne Scheiben und diese dann in schmale Streifen oder in Würfel schneiden.
Die Zutaten für die Marinade vermischen und über das Fleisch geben. Mit Klarsichtfolie gut abdecken und etwa 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.
Die Fleischstreifen oder –würfel auf kleine Spiesse stecken. In der Pfanne in etwas heissem Erdnussöl braten.
Für die Erdnuss-Sauce das Öl in einer Pfanne erhitzen. Schalotten, Knoblauch und Ingwer etwa 2 Minuten darin anbraten. Die gemahlenen Erdnüsse und das Zitronengras dazugeben und ebenfalls 2 Minuten braten. Sambal Oelek, Honig und Wasser dazufügen und mit Salz abschmecken. Das Ganze zum Kochen bringen und rund 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Warm servieren.


Hardmeier