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Das Wunderkorn aus den Anden

Unaussprechlich, aber gut: Quinua

Quinua-Gemüsetopf

Schon die präkolumbianischen Indianer kannten es, die Inkas züchteten es tüchtig weiter, und seit einigen Jahren ist Quinua auch in der Schweiz erhältlich.
An Nährwerten ist Quinua fast jedem Getreide überlegen: Reich an Proteinen, arm an Kohlehydraten, gut versorgt mit Pflanzenfasern, ungesättigten Fetten, Kalzium, Eisen, Phosphor und Vitaminen (ausser A). Und trotzdem gedeiht die Pflanze sogar auf armen Böden und im rauen Klima der Anden. Deshalb ist Bio-Quinua seit rund zehn Jahren im fairen Handel erhältlich – zur Zeit übrigens beim claro-Weltladen an der Kirchgasse in Aktion (siehe Inserat). Vor dem Export wird Quinua entbittert bzw. geschält, damit das Korn europäischen Gaumen schmeckt.
In der Küche verwendet man Quinua ähnlich vielseitig wie Kartoffeln: süss oder salzig, als Suppe oder Chüechli. Die winzigen Kügelchen quellen im heissen Wasser auf. Unser Rezept der Woche möchte dazu ermutigen, das schmackhafte Korn am eigenen Herd zu entdecken.

Quinua-Gemüsetopf


Zutaten für 4 Personen

2 EL     Olivenöl
2 EL     Wasser
1         Zwiebel
500 g   Lauch und Rüebli (oder anderes Saisongemüse)
200 g   Quinua
0,5 l     Wasser
1,5 KL   Gewürzsalz
1 KL      Herbes de Provence
1 EL      Sojasauce
2-3 EL    Sauerrahm
50-100g  geriebener Sbrinz

Zubereitung
Zwiebel fein schneiden. Gemüse in kleine Stücke schneiden, alles zusammen mit dem Olivenöl in Pfanne geben. Zugedeckt einige Minuten bei mittlerer Hitze dämpfen.
Quinua erlesen, in sieb mit heissem Wsaser sehr gut waschen, zum Gemüse geben. Kurz mitdämpfen.
Mit dem Wasser ablöschen und 15 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz, Kräutern und Sojasauce würzen. Auf ausgeschalteter Herdplatte 20 Minuten quellen lassen.
Sauerrahm und Sbrinz daruntermischen.