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Lebkuchen nach altem Luzerner Rezept
In Luzern gehört der saftige Lebkuchen mit der rissigen Oberfläche zum 6. Dezember genauso dazu wie der weisse Bart zum Samichlaus.
Einige Luzerner Bäckereien sind sogar seit Generationen auf die Herstellung des Lebkuchens spezialisiert und verkaufen ihn das ganze Jahr über. Jede hütet ihr eigenes Hausrezept, so dass die Oberfläche des Kuchens einmal mehr und einmal weniger rissig ist.
Am besten schmeckt der Luzerner Lebkuchen, der nicht flach ist, sondern als Kuchenstück genossen wird, wenn er dick mit Butter oder Schlagrahm bestrichen wird. Nicht gerade eben kalorienarm – aber gut!
Unser Rezept der Woche stammt aus dem Buch «Festliches Schweizer Gebäck» von Claudia Schnieper und Peter Jaray, erschienen im Mondo-Verlag. Es kann direkt beim Verlag bestellt werden: Mondo-Verlag, Postfach, 1800 Vevey 1. Es kostet ohne Mondo-Punkte Fr. 55.-, mit 200 Punkten Fr. 29.90.
Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser
5 dl Sauerrahm
6 EL Birnel (Birnenkonzentrat)
200 g Zucker
1 EL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
1 KL Backpulver
500 g Ruchmehl
100 g Baumnusskerne, grob gehackt
0,5 dl Kirsch
etwas Butter
Birnel zum Bestreichen
Zubereitung
Den Sauerrahm mit Birnel, Zucker, Lebkuchengewürz, Salz und Backpulver mischen. Das Mehl und die Nüsse einarbeiten und gut kneten. Der Teig darf nicht zu fest werden, sonst wird der Kuchen trocken.
Eine Springform von 26 cm Durchmesser buttern, den Teig bergartig einfüllen.
Bei 180 Grad 55 Minuten backen. Den Lebkuchen noch warm grosszügig mit Birnel bestreichen.