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Tag der offenen Weinkeller am 1. Mai
Es dürfte sich bereits herumgesprochen haben: Der 1. Mai ist nicht nur Tag der Arbeit, sondern auch Tag der Weinbauern.
Vor sieben Jahren riefen am 1. Mai vierzig Zürcher Winzer erstmals den Tag der Weinbauern aus und stellten dem Publikum ihre Rebensäfte und ihr Schaffen vor. Dem gefiel’s: Seither sind es Jahr für Jahr mehr Anbieter, die am ersten Tag im Wonnemonat Mai die Tore ihrer Betriebe öffnen – meist verbunden mit einem liebevoll organisierten Rahmenprogramm.
Allein im Kanton Zürich öffnen an diesem Tag 71 Winzer ihre Kellertüren oder Rebbergtore und laden zur Degustation der neuesten Jahrgänge ein. Zu den Zürchern kommen Kolleginnen und Kollegen aus dem Thurgau, Aargau, aus St. Gallen, Schwyz und Schaffhausen, denn seit letztem Jahr machen noch mehr Nachbarskantone mit. So wird der 1. Mai langsam zum umfassenden Tag des Deutschschweizer Weins.
In Meilen sind es die Familien Schneider (Feldmeilen), Schwarzenbach und Bolleter (Obermeilen), die am Tag der offenen Weinkeller dem interessierten Publikum einiges zu bieten haben – nicht nur edle Tropfen, sondern auch charmante Unterhaltung. Neben den Degustationen locken Angebote wie Kellerbesichtigungen, Rebrundgänge und etwas Gutes zu essen.
Grundsätzlich sind Besucherinnen und Besucher von morgens 11 Uhr bis abends 18 Uhr auf den beteiligten Betrieben herzlich willkommen, im Detail sieht es folgendermassen aus: Familie Schneider in Feldmeilen bietet heuer bei schönem Wetter Rebrundgänge an. Zum Essen gibt es Wypuurewürscht oder Spiessli mit Kartoffelsalat. Bei Hermann «Stikel» Schwarzenbach in Obermeilen werden ausser einer Degustation auch Grillwaren und Zürichseefisch der Fischerei Grieser angeboten. Bei Heiri Bolleter gibt es ebenfalls etwas zu degustieren und danach Währschaftes zu knabbern, nämlich Eintopf oder «Spatz».
(zvg/ka)