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Praktisch identisches Regelwerk für zwölf Gemeinden
Ende letzten Jahres haben die Gemeindeversammlungen der Gemeinden des Bezirks Meilen und der Gemeinde Egg eine einheitliche neue Polizeiverordnung beschlossen. Am letzten Montag wurde gefeiert.
Im ehemaligen Reservoir Gerbe auf der «Burg» trafen sich Vertreter der beteiligten Gemeinden sowie jene 37 Polizistinnen und Polizisten, die seit 1. März mit der neuen Verordnung arbeiten. Auch Regierungsrat Hans Hollenstein und Kantonsrat Gaston Guex fanden sich ein und gratulierten zum gelungenen Regelwerk, das in Rekordzeit unter der Leitung von Meilenes Sicherheitsvorstand Christoph Hiller entstanden ist.
Nachdem die Gäste mit einer klassischen Gesangseinlage von Hobbysänger Daniel Mark auf den festlichen Anlass eingestimmt worden waren, sprach Christoph Hiller im Namen aller Sicherheitsvorstände der Meilemer Bezirksgemeinden und von Egg. Er betonte vor allem das «beste Einvernehmen» zwischen allen Gemeinden, das sich nun in der einheitlichen Polizeiverordnung niedergeschlagen hat: Statt zwölf Regelwerken gibt es nur noch eine einzige Verordnung – in Themenkreisen wie öffentliches Musizieren, Littering oder Videoüberwachung sowie Bussenordnung konnte ein Konsens gefunden werden. Das vereinfacht die Arbeit der grenzüberschreitend tätigen Polizistinnen und Polizisten, die für ein Gebiet zuständig sind, das immerhin rund 100'000 Einwohner umfasst.
Kantonsrat Gaston Guex zeigte sich vor allem von der Geschwindigkeit des Prozesses beeindruckt; die neue Verordnung entstand innerhalb eines Jahres. Regierungsrat Hans Hollenstein lobte die hervorragende Leistung und bekannte, das Modell mache ihm «grossen Eindruck».